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Ludwigsluster Tageblatt

17. Oktober 2017 | 13:45 Uhr

Ludwigslust : Ticketautomaten wieder im Fokus

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ordnungs- und Verkehrsausschuss befasst sich mit dem Parken auf dem Ludwigsluster Alexandrinenplatz / Zusatzantrag gutgeheißen

von
erstellt am 11.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Das Parken auf beiden Seiten des Ludwigsluster Alexandrinenplatzes könnte bald zeitbegrenzt kostenlos werden. Das Thema – auf der jüngsten Stadtvertretersitzung zurück in die Fachgremien verwiesen – war nun Thema im Ordnungs- und Verkehrsausschuss am Montagabend im Rathaus.

Zum Thema gibt es unterschiedliche Ansichten. Fraktionschef Uwe Langmaack von der Alternativen Liste möchte, dass beide Seiten des Platzes für zwei Stunden kostenlos beparkt werden dürfen. Die Stadt hatte ebenfalls einen Antrag eingebracht. Sie wollte Parkscheiben auf der Seite der Alexandrinenresidenz, auf der Seite der Sparkasse hingegen den Parkscheinautomaten stehen lassen. Die Fraktion der Linken, daraus machte der Ausschussvorsitzende Folker Roggensack keinen Hehl, will die Kraftfahrer auf dem Alexandrinenplatz am liebsten weiterhin zur Kasse bitten. „Die Stadt benötigt Geld beispielsweise für Vereine und Verbände, da darf man den kaufmännischen Aspekt nicht außer Acht lassen“, sekundierte der von der Partei Die Linke berufene sachkundige Einwohner Werner Korzitze.

Bürgermeister Reinhard Mach zeigt sich kompromissbereit. Beidseitiges zeitbegrenztes Parken auf dem Alexandrinenplatz sei für die Stadt kein Problem, er selbst habe diesen Gedanken bereits verfolgt, sagt er.

So beschloss der Ausschuss schließlich die Vorlage der Stadt, ergänzt durch den Vorschlag der Alternativen Liste. Die beiden eingesparten Parkscheinautomaten sollen auf dem Schlossplatz und dem Caravanstellplatz an der Friedrich-Naumann-Allee aufgestellt werden.

Hintergrund: Ludwigslust sieht sich in der Pflicht, den Gewerbetreibenden in der Innenstadt entgegenzukommen. „Darauf haben wir uns 2009 mit der Stadtvertretung verständigt“, sagt Bürgermeister Reinhard Mach. Er sieht außerdem in der Liberalisierung des Parkens Effekte für die Linden- und die Schlossstraße.


Parken in Ludwigslust ein großes Thema


Das Parken in Ludwigslust ist ein großes Thema. Dauerparker machen Grundstücksbesitzern teils das Leben schwer. Beispiel ist die sogenannte „Kaufhalle Mitte“, der Edeka-Markt Prill in der Breiten Straße. Ausschussmitglieder bemerken durchaus, dass hier ein Eldorado für Dauerparker entstanden ist, auch wenn die Meinungen über das Ausmaß auseinandergehen. Andererseits ist der Parkplatz westlich der Bundesstraße 106 neben der Alexandrinenresidenz bisher wenig genutzt. Hinzu kommt das sogenannte „wilde Parken“ hinter der Alten Post, am alten Eierlager gegenüber des Krankenhauses Stift Bethlehem oder auf dem Platz hinter dem Lindencenter. Das ist die Gemengelage, wenn es um die Abstellmöglichkeiten für Autofahrer in Ludwigslust geht. Bürgermeister Reinhard Mach möchte vor allem jenen Kraftfahrern ein Angebot machen, die von außerhalb kommen.

Wie es mit den Parkangeboten weitergeht, entscheidet letztlich die Stadtvertretung. Betont wird allerdings auch der Testcharakter der jetzt angedachten Optionen. Die Ludwigsluster wollen die Karten in der Hand behalten.

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