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Ludwigsluster Tageblatt

13. Dezember 2017 | 19:44 Uhr

Theater Kulisse für Neujahrsempfang

vom

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2012 | 05:28 Uhr

parchim | Eine Premiere war der Neujahrsempfang des Landkreises Ludwigslust-Parchim im Landestheater der Kreisstadt. Es liegt mitten im Zentrum, von den durchdacht angelegten Parkplätzen an dessen Peripherie nach ein paar Fußminuten zu erreichen. Wer von den vielen Auswärtigen nicht so genau wusste, wo es lang ging, brauchte nur dem Gehör zu folgen. Das Percussions-Ensemble Sambatucada der Kreismusikschule Parchim-Lübz unter Leitung von Udo Bensler trommelte vor der Spielstätte aus vollen Händen.

Drinnen dauerte es eine Weile, bis die mehr als 500 Gäste alle begrüßt waren und sich platziert hatten. Der Veranstaltungsort war klug gewählt, denn das Parchimer Landestheater braucht ein Zukunftskonzept, und die Gäste, darunter Meinungsmultiplikatoren und Entscheidungsträger wurden quasi mit der Nase drauf gestoßen. Bei der Neugestaltung der Theaterlandschaft dürfe es keine Denkverbote geben, sagte Landrat Rolf Christiansen, und er sieht das Parchimer Landestheater mit seiner Kinder- und Jugendsparte ausdrücklich als zukunftsträchtig. Auch die Zusammenlegung der Schweriner Fritz-Reuter-Bühne und des Parchimer Theaters sei kein Überlegungs-Tabu, so der Verwaltungschef.

Mitglieder des Theater-Ensembles zeigten wie zur Bekräftigung - nach Auskunft des Landkreises selbstlos - ein paar Proben ihres Könnens und ernteten damit Beifall. Christiansen dankte denn auch Intendant Thomas Ott-Albrecht für seine Gastfreundschaft und empfand das Theater für einen Neujahrsempfang als "unkonventionellen, sehr spannenden Rahmen".

Übrigens auch bei Büfett im dunkel ausgekleideten Nachbarsaal mit Scheinwerferregimentern an der Decke, so dass ein Teilnehmer besorgt fragte, ob die auch alle fest hingen. Doch er schmunzelte dabei. Die Stehtische waren etwas wacklig, um mit Messer und Gabel gesittet zu hantieren, doch der Stimmung tat das sichtlich keinen Abbruch. Die Gäste nutzten die Gelegenheit ausgiebig, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Und gefühlsmäßig ein Stück näher gerückt sind die beiden Altkreise mit ihren bisher sehr unterschiedlichen Wirtschaftsphilosophien, wie es Landrat Christiansen letzte Woche bei der SPD in Ludwigslust nannte, am Sonnabend auch.

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