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Ludwigsluster Tageblatt

18. Oktober 2017 | 22:32 Uhr

grabow : Technikhof schon in der Planung

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Mitarbeiter des Forstamtes Grabow haben sich in ihrem neuen Domizil gut eingelebt/ Altes Fahrschulgebäude wird zur Lehrwerkstatt

svz.de von
erstellt am 30.Okt.2015 | 07:00 Uhr

Der Umzug von der Historie hin zur Moderne ist geschafft. Die Mitarbeiter des Forstamtes Ludwigslust, das bislang seinen Sitz in Kremmin hatte, haben sich in ihrem neuen Domizil, dem sanierten Schützenhaus, gut eingelebt, wie gestern bei einem Vor-Ort-Termin mit Forstamtsleiter Dr. Holger Voß zu hören war. „Und seit dieser Woche ist es nun auch amtlich, dass wir nun als Forstamt Grabow in der Landesforst MV geführt werden“, so Dr. Holger Voß, der auf eine entsprechende Veröffentlichung im Amtsblatt Mecklenburg-Vorpommern verweist, herausgegeben vom Justizministerium unseres Landes.

Das gesamte Forstamt mit sechs Mitarbeitern in der Verwaltung, einem Forstwirtschaftsmeister und sechs Revierförstern, findet in den neuen Räumlichkeiten beste Arbeitsbedingungen vor. Im modernen Anbau des historischen Schützenhauses befinden sich Ausbildungsräume für die aktuell zum Forstamt gehörenden sechs Azubis. „Das war uns schon wichtig, auch beste Bedingungen für unsere Lehrlingsausbildung zu haben. Die Lage unseres Forstamtes in der Stadt Grabow mit einer guten Infrastruktur und Verkehrsanbindung, mit Wohnungsangeboten und Einkaufsmöglichkeiten sind ausschlaggebende Kriterien für junge Leute, sich für eine Ausbildung an unserem Standort zu entscheiden“, ergänzt Dr. Voß, der mit seinen Mitarbeitern das Ziel verfolgt, das Forstamt Grabow zu einem modernen Ausbildungsstandort zu entwickeln.

Als nächstes Vorhaben soll das Gebäude neben dem Schützenhaus, das eine Fahrschule beherbergte, zu einer Lehrwerkstatt ausgebaut werden. „Die Landesforst hat das Gebäude gekauft und wird über uns das Projekt in Angriff nehmen. Bislang erfolgt die Ausbildung der Azubis noch provisorisch am alten Standort in Kremmin. Hier in Grabow soll die Lehrwerkstatt dann im ersten Halbjahr 2016 realisiert werden.“

Auch für den Betriebshof ist am Schützenhaus ein Standort gefunden. Die alte Gärtnerei nahe des Parks soll dafür in Frage kommen, so der Forstamtsleiter. „Dort soll unsere Technik unterkommen, die derzeit noch in Kremmin steht. Er soll auch die Wildkühlzelle beherbergen, die Forstwirte erhalten dann einen Wirtschaftshof, wo sie jagdliche Einrichtungen, wie Hochsitze, bauen können. Brennholz zum Verkauf für die Bürger soll dort auch gelagert werden.“ Bis zum ersten Halbjahr 2016 soll alles fertig sein, mit den Planungen ist Architektin Annett Ohm beauftragt.

Für den alten Forsthofkomplex in Kremmin gebe es nach Aussage von Dr. Holger Voß aber noch keine Nachnutzung. „Es wäre schon gut, gemeinsam mit der Gemeinde zu überlegen, wie die Zukunft dieses Komplexes aussehen könne und sich über geeignete Nachnutzungsmöglichkeiten zu verständigen.“

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