Psychedelic Circus : Tausende feierten beim Musikfestival nahe Göhlen

Tausende feierten beim Musk-Festival nahe Göhlen.
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Tausende feierten beim Musk-Festival nahe Göhlen.

Nach Polizeinformationen kamen rund 3500 Personen über Pfingsten zum Psychedelic Circus. Beamte waren an allen Tagen mit starken Kräften präsent

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05. Juni 2017, 21:00 Uhr

Das mehrtägige Musik-Spektakel, das vom 1. bis 5. Juni an der Lauckmühle in der Nähe von Göhlen stattfand, ist Geschichte. Mehrere tausend Menschen aus dem In- und Ausland waren dabei, erlebten Inspiration für Tanz und Akrobatik. 1200 Micrograms etwa aus Großbritannien, Phaxe aus Dänemark, Invisible Reality aus Israel oder Hi Profile aus Griechenland u.a. sorgten für Stimmung.

Ein Auge auf das Festival und seine Teilnehmer hatten auch Sicherheitsdienste und die Polizei, die im Zeitraum vom 1. bis zum 5. Juni Kontrollen durchführte. „Was das Fahren unter Alkohol und Drogeneinfluss betrifft, so waren recht wenige Fälle zu registrieren“, so Hauptkommissar Björn Klöckner vom Polizeihauptrevier Ludwigslust gestern im Gespräch mit der SVZ. „Viermal wurden Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestellt, ein Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Zwölf Personen, die vom Festivalgelände kamen und von der Polizei kontrolliert wurden, waren im Besitz von Betäubungsmitteln. Zum Teil wurden sie beim Fahrer oder Beifahrer gefunden, die Drogen waren z.B. in Hosentaschen versteckt.“

Im Zuge der Kontrollen wurde der Polizei eine schwere Körperverletzung auf dem Festivalgelände gemeldet, zwei Personen waren aneinander geraten. Einer der beiden wurden mit Nasenbeinbruch in das Schweriner Klinikum eingeliefert, bei der Auseinandersetzung spielten Drogen eine Rolle. Die Ermittlungen zur genauen Klärung des Sachverhalts laufen noch. Der Tatverdächtige soll dänischer Staatsangehöriger sein, so die Polizei. „Zudem gab es in der Nacht zum Freitag und zum Sonnabend fünf Anzeigen wegen Ruhestörung durch die Musik vom Festivalgelände. Wir haben diese an das Ordnungsamt weitergeleitet“, so Björn Klöckner. Außerdem geht die Polizei mehreren Betrugstraftaten nach. „Die Bändchen, die den Besuchern aus den Nachbargemeinden freien Eintritt gewährten, wurden für kleines Geld an andere Personen weiterverkauft. Acht Anzeigen haben wir aufgenommen, es könnten aber noch weitere hinzugekommen“, so Björn Klöckner.

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