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Angebliche Hilferufe : Suche im Elbe-Müritz-Kanal erfolglos

vom

Sonnabendnachmittag hörten Passanten am Elde- Müritz-Kanal in Grabow ein lautes Platschen und Kindergeschrei, was sich wie Hilferufe angehört haben soll. Eine groß angelegte Suche wurde umgehend eingeleitet.

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erstellt am 05.Feb.2012 | 08:26 Uhr

Grabow | Sonnabendnachmittag gegen 17.30 Uhr: Passanten hörten am Elde- Müritz-Kanal in Grabow ein lautes Platschen und Kindergeschrei, was sich wie Hilferufe angehört haben soll - zur selben Zeit wollen das verschiedene Personen an zwei verschiedenen Orten im Bereich des Grabower Hafengeländes gehört haben.

Eine groß angelegte Suche wurde umgehend eingeleitet. So rückten die Kameraden der Grabower Feuerwehr aus. Mit einem Schlauchboot ging es auf die Suche im Bereich unter der Eldebrücke der Bundesstraße 5.

Da kurz zuvor jemand in diesem Bereich einen großen Stein auf das Eis geworfen hatte, um wohl zu testen wie stark das Eis sei, lag es nahe, erst dort zu suchen. Aber auch im Bereich des 100 Meter entfernten Hafenbecken wollte jemand etwas gehört haben, im Brückenbereich wurden aber keine weiteren Spuren an Land gefunden.

Das DLRG-Team, das inzwischen aus der Schaalseestadt Zarrentin zur Unterstützung anrückte, suchte mit ihren Tauchern das Hafenbecken in Grabow ab.

Aber lange konnten die Taucher des DLRG Zarrentin nicht im eiskaltem Wasser verweilen, da schon nach rund einer Minute das erste Mundstück des ersten Tauchers eingefroren war, und auch der zweite Taucher nach rund zehn Minuten frierend wohl wegen eines wohl undichten Neoprenanzug aufgeben musste. Da bei dem eisigem Wetter eine Fortsetzung des Einsatzes unmöglich war, wurde dann gegen 21 Uhr die Suche abgebrochen. Wie gestern Nachmittag vom Polizeirevier Ludwigslust zu erfahren war, bestätigte sich die Vermutung nicht, die zum Einsatz geführt hatte. Auch liege keine Vermisstenmeldung vor.

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