Ludwigslust : Stüdekoppel bereit für Investoren

Vereintes Durchschneiden des symbolischen Bandes: die Landtagskandidaten Dirk Friedriszik (SPD, l.) und Maika Friemann-Jennert (CDU), Detlef Müller MdL (SPD, r.), Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU, 2. v. r.) und Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach (2. v. l.).
Vereintes Durchschneiden des symbolischen Bandes: die Landtagskandidaten Dirk Friedriszik (SPD, l.) und Maika Friemann-Jennert (CDU), Detlef Müller MdL (SPD, r.), Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU, 2. v. r.) und Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach (2. v. l.).

Offizielle Übergabe des Industriegebietes TE7 durch Wirtschaftsminister Glawe

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11. August 2016, 07:00 Uhr

Vor einem Jahr war er schon einmal da, um den Fördermittelbescheid zu überreichen. Am gestrigen Mittwoch nun hat Wirtschaftsminister Harry Glawe das Industriegebiet „Stüdekoppel“ nach Abschluss der Erschließungsmaßnahmen offiziell an die Stadt Ludwigslust übergeben. „Mit der Wandlung von einer militärisch genutzten Fläche zum Industriegebiet hat die Stadt Ludwigslust beste Voraussetzungen für die Erweiterung bestehender und die Ansiedlung neuer Betriebe geschaffen. Der Standort weist eine Reihe von Vorteilen auf – neben der sehr guten verkehrlichen Anbindung zählen auch die Nähe zur Metropolregion Hamburg und das attraktive, infrastrukturell erschlossene Flächenangebot dazu“, sagte Glawe vor Ort.

Das Industriegebiet „Stüdekoppel“ umfasst eine Gesamtfläche von knapp 28 Hektar. Auf dem Gelände haben sich bisher unter anderem eine Asphaltmischanlage und ein Entsorgungsunternehmen niedergelassen. Nach Angaben der Stadt Ludwigslust stehen derzeit 13,5 Hektar Fläche für weitere Industrieansiedlungen zur Verfügung. Das Ludwigsluster Industriegebiet „Stüdekoppel“ liegt dort, wo sich bereits die Müllverbrennungsanlage befindet.

Der Standort wurde früher als Militärflughafen genutzt. Besonders hervorzuheben sei, dass die Städte Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe hier gemeinsam an einem Strang zögen. Mit einem gemeinsamen, beim Landkreis angebundenen Regionalmanagement sei geplant, die Aktivitäten für die Ansprache von Unternehmen zu bündeln. Davon werde die Wirtschaftsregion entlang der A 14 profitieren, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten der Gewerbeflächen-Erschließung betrugen rund 2,6 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat die Maßnahmen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro unterstützt.

„Wir haben große Hoffnung, dass wir hier zügig weitere Unternehmen ansiedeln können. Wir sind da auf eine gute Zusammenarbeit mit MV Invest (Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, d. Red.) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises angewiesen. Industrieunternehmen wenden sich meist nicht an Gemeinden, sondern analysieren großflächiger“, so Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach.

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