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DRK-Betreuungszug des Landkreises Ludwigslust : Strom für ein ganzes Krankenhaus

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Bei Frank Gabriel und Tobias Tank sitzt jeder Handgriff, als sie die neue Technik für den DRK-Betreuungszug des Katastrophenschutzes des Landkreises aus der Garage holen und die Anlage betriebsbereit machen.

svz.de von
erstellt am 19.Mär.2012 | 11:00 Uhr

Ludwigslust | Bei Frank Gabriel und Tobias Tank sitzt jeder Handgriff, als sie die neue Technik für den DRK-Betreuungszug des Katastrophenschutzes des Landkreises aus der Garage holen und die Anlage auf dem Gelände neben der Polizeiinspektion Ludwigslust betriebsbereit machen. Was die beiden Männer da bedienen und eigens bei einem Ortstermin der SVZ vorführen, ist ganz genau bezeichnet als eine Mobile Netzersatzanlage auf einem Tandemanhänger. Kostenpunkt: Etwa 50 000 Euro, der Listenpreis für derlei modernes Equipment liegt bei rund 70 bis 80 000 Euro.

Dieser Tandemanhänger hatte der DRK-Kreisverband Ludwigslust bereits im Dezember 2011 übernommen, aber erst jetzt fand die offizielle Übergabe der Technik statt. Dazu war der Kommissarische Leiter des Fachdienstes Ordnung beim Landkreis, Frank Leuschner, nach Ludwigslust gekommen, um im Beisein von Inge Mählmann von der Unteren Katastrophenschutzbehörde des Landkreises, dem Koordinator für das Ehrenamt beim DRK-Kreisverband Ludwigslust, Andreas Skuthan, die Papiere für den Anhänger zu übergeben.

Mit diesem ist der Betreuungszug in der Lage, über einen Generator zum Beispiel ein ganzes Krankenhaus oder andere Gebäude mit Strom zu versorgen. "Mit dem sieben Meter hohen ausfahrbaren Teleskopmast, der dreh- und schwenkbar ist, sind wir auch in der Lage, z.B. vom DRK eingerichtete Verbändsplätze auszuleuchten", sagte Frank Gabriel, der im Betreuungszug Ausbilder für Technik und Sicherheit ist. Um alles sicher zu beherrschen, müssen die Einsatzkäfte des DRK auch eingewiesen und ausgebildet werden. "Dazu treffen wir uns einmal in der Woche am Dienstag nach Feierabend, um die Handhabung dieser Technik zu trainieren, Handlungsabläufe zu perfektionieren", ergänzte Andreas Skuthan. "Und wir suchen auch noch weitere technisch Interessierte, die Voraussetzungen mitbringen für diesen Bereich. Sie sollten sich das einmal anschauen, und wenn sie Gefallen daran finden, würden wir uns freuen", bringt es der Ehrenamtskoordinator zum Ausdruck.

Ebenso gilt dieses Angebot für Meister aus dem Elektrohandwerk, die der DRK gerne als Partner für die neue Technik des Katastrophenschutzes gewinnen würde. Ein Gerät gleicher Bauart steht auch den Einsatzkräften des DRK-Kreisverbandes Ludwigslust zur Verfügung.

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