Ludwigslust : Straße des Friedens nochmal Thema

Bürgermeister Reinhard Mach informierte über die künftigen Projekte in und um Weseldorf.
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Bürgermeister Reinhard Mach informierte über die künftigen Projekte in und um Weseldorf.

Auf der Einwohnerversammlung in Weselsdorf standen vor allem bauliche Maßnahmen auf der Tagesordnung

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05. Mai 2017, 07:27 Uhr

Heimspiel für Bürgermeister Reinhard Mach – die erste Einwohnerversammlung des Frühjahrs fand in Weselsdorf statt. Rund 30 Anwohner aus Weselsdorf und Niendorf waren gekommen und besprachen mit dem Bürgermeister in lockerer Runde unter anderem die Planungen für die Straße des Friedens und den Cognacweg.

„Wir sind im Herbst auseinandergegangen und haben gesagt, dass wir nochmal über die Straße des Friedens reden wollen“, eröffnete Einhard Mach die Versammlung. Geplant ist, dass noch in diesem Monat bzw. im Juni die Arbeiten an der Fahrbahn beginnen sollen. „Die Straße wird punktuell saniert, nicht komplett neu gemacht. Es werden Löcher und Risse geschlossen und an einigen größeren Stellen wird auch gefräst“, erklärte Jens Gröger, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Tiefbau bei der Stadt Ludwigslust. Anschließend wird auf die Straße eine doppelte Oberflächenbeschichtung aufgetragen. Auf die Frage, wie lange eine solche Überarbeitung halte, antwortete Gröger: „Die Haltbarkeit liegt bei drei bis fünf Jahren. Aber ich möchten Ihnen sagen, dass die Straße gar nicht so schlecht ist und vor allem einen guten Unterbau hat.“ Jens Gröger hatte sich in Vorbereitung auf die Versammlung am Vormittag selbst ein Bild von der Straße und dem Gehweg gemacht.

Der Gehweg der Straße des Friedens ist nämlich in einem viel schlechteren Zustand. Jens Gröger stellte den Anwohnern vier Varianten eines möglichen Ausbaus vor. „Unter der Berücksichtigung, dass für dieses Projekt noch keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Wir stehen mit der Planung noch ganz am Anfang“, gab Bürgermeister Reinhard Mach zu bedenken. Die Anwohner entschieden sich dafür, dass der Gehweg komplett zurückgebaut und ein Fußgängerstreifen auf die Fahrbahn aufgesetzt werden soll. „Das nennt man eine Mischverkehrsfläche, sie kann also von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden“, erklärte Jens Gröger. Der Streifen wäre 1,50 Meter breit und würde die Fahrbahn auf fünf Meter verschmälern. Den Anwohnern war bei der Entscheidung vor allem die Sicherheit der Kinder auf dem Weg zum Schulbus wichtig. Auch über geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen im Zuge des Gehwegbaus wurde beraten.

Noch in diesem Jahr, voraussichtlich im August oder September, soll auch der Cognacweg ausgebaut werden. Die Verbindungsstraße zwischen Ludwigslust und Weselsdorf wird dann auf eine Breite von 3,50 Meter erweitert, sodass Autos bequemer aneinander vorbeikommen können. „Das ist auch wichtig für die Weselsdorfer, denn viele Nutzen diesen Weg fast täglich. Seit den 1990er-Jahren wurde hier nichts mehr gemacht, es wird also Zeit“, sagte Reinhard Mach. Für eine Fördermittelzusage gäbe es bereits positive Signale.

Abschließend hatte Bürgermeister Reinhard Mach noch eine Bitte an die Weselsdorfer. „Ich würde mich freuen, wenn wir mit unserem vorhandenen Budget mehr kulturelle Veranstaltungen planen würden. Ähnlich wie in Kummer, wo es ja einen Kulturstammtisch gibt. Vielleicht finden sich ja ein paar Freiwillige zusammen und stellen etwas auf die Beine.“

Die nächste Einwohnerversammlung findet am Montag, dem 8. Mai, um 19.30 Uhr in Kummer statt. Themen sind unter anderem die Umgestaltung des Friedhofes, die Schaffung neuer Bauplätze und der Wanderweg Kummer.

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