Video: Highland-Games in Neustadt-Glewe : Sportliche Schotten, witzige Waliser

Fedor Lincke aus Dambeck versucht sich unter professioneller Anleitung im Hochwurf, einer von 7 Disziplinen der Highland-Games.
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Fedor Lincke aus Dambeck versucht sich unter professioneller Anleitung im Hochwurf, einer von 7 Disziplinen der Highland-Games.

Erste Highland-Games auf Neustädter Burg: Veranstalter verspricht nächstes Jahr noch mehr Kultur

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13. September 2015, 21:00 Uhr

Der Berliner Veranstalter Stefan Fritz holt die Highland-Games nach Mecklenburg. Erstmals trafen sich am Wochenende auf dem Gelände unterhalb der Burg von Neustadt-Glewe starke Männer und Frauen zum Kräftemessen in den klassischen traditionellen Disziplinen. „Das Publikum hier ist grandios “, sagt Tim Martin Kuhne. Der junge Mann im Schottenrock warf unter aufmunternden Zurufen ein 20-Kilo-Gewicht über eine 4,70 Meter hohe Stange.

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Später durften auch die Zuschauer auf den Parcours. So hievte auch Fedor Lincke aus Dambeck das Gewicht rücklings über die Stange. „Oh, den Muskelkater werde ich wohl morgen merken“, sagte er. 2000 Besucher kamen am Sonnabend auf die Burg, wo neben den Sportwettkämpfen auch viel Kultur geboten wurde. Pipe-Bands musizierten mit Dudelsäcken, eine englische Dampfbahn tuckerte über den Markt, und auf den Bühnen wechselten sich Musiker, Waliser Komödianten und irische Tänzer ab. Dazu gab es viel Guinness, Whisky und Irish Stew.

Stefan Fritz ist zufrieden mit der Premiere. Nächstes Jahr will er noch mehr Kultur zu den Highland-Games holen. „So ein Fest lebt vom Kulturaustausch“, sagt er. „Mit viel Tradition und Kleinkunst. Nicht oben auf der großen Bühne, sondern mittendrin.“

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