Neustadt-Glewe : Sponsoren aus der Region gesucht

Dr. Peter Schletter
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Dr. Peter Schletter

Volleyballerinnen des SVF wollen Neustadt-Glewe in der 2. Liga deutschlandweit bekannt machen

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05. März 2014, 12:34 Uhr

Burg, Schloss, dazu die Lewitz – alles Aushängeschilder, die Neustadt-Glewe auch außerhalb der Region bekannt gemacht haben. Doch jetzt könnte die Stadt an der Elde in noch weitere Regionen Deutschlands „vorstoßen“. Denn die Volleyballerinnen des SV Fortschritt Neustadt-Glewe haben den Aufstieg in die 2. Liga geschafft (SVZ berichtete).

Darüber freuen sich nicht nur die Sportlerinnen und Verantwortlichen des Vereins. Auch Bürgermeister Arne Kröger ist stolz auf die Mannschaft. „Als Bürgermeister der Stadt Neustadt-Glewe beglückwünsche ich die Volleyballerinnen des SV Fortschritt Neustadt-Glewe zum Erfolg. Noch mehr würde es mich freuen, wenn dieser Erfolg durch die Teilnahme in der 2. Bundesliga gekrönt wird“, findet Arne Kröger.

Sportlich ist der Aufstieg geschafft. Jetzt aber kommt es darauf an, die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Liga auch finanziell abzusichern. Dafür setzt der Verein ein Minimum von 30 000 Euro an. In diesem Zusammenhang hat der SVF bereits Kontakt zu möglichen Sponsoren bundesweit aufgenommen. Doch Vereinsvorsitzender Jörg Stoltenberg sieht auch in der näheren Umgebung Möglichkeiten. „Es wäre sehr schön, wenn wir finanzielle Unterstützung aus der Region bekommen würden. Das würde uns weiter helfen.“

Immerhin: Spiele in der 2. Liga Nord würde die Mannschaft in Regionen Deutschlands bringen, in denen Neustadt-Glewe bisher nicht unbedingt ein Begriff ist. Vereinsvorsitzender Jörg Stoltenberg: „Wir würden gegen Mannschaften wie Leverkusen, Borken oder Emlichheim spielen, unsere Stadt auch in dortigen Regionen bekannt machen.“

Das sieht Neustadt-Glewes Bürgermeister Arne Kröger ebenso. „Für die Stadt bringt der mögliche Aufstieg in die 2. Bundesliga auch einen höheren Bekanntheitsgrad, denn noch nicht jeder weiß, wo Neustadt-Glewe liegt. Ich wünsche mir daher sehr, dass durch die Gewinnung von privaten Sponsoren für diese Spitzensportart die Teilnahme an der 2. Bundesliga möglich wird.“

Für Kröger hat sich diese Leistung der Volleyballerinnen aus dem Breitensportangebot des SV Fortschritt, in welchem gut 10 Prozent aller Neustädter Mitglied sind, entwickelt und ist damit auch ein Zeichen, dass die durch die Stadt betriebene Breitensportförderung Früchte trägt. „Diese werden wir auch weiterhin fortsetzen“, verspricht der Bürgermeister.

Amtsvorsteher Jürgen Rosenbrock, der auch Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtvertretung ist, sieht im Aufstieg der Volleyballerinnen ebenfalls einen Imagegewinn für die Stadt. „Ich will im Rahmen meiner Amtsvorstehertätigkeit helfen, dass die entsprechenden Möglichkeiten geschaffen werden. Allerdings darf die Stadt finanziell nicht auf Dauer belastet werden.“

Stadtpräsident Dr. Peter Schletter freut sich über den Erfolg der Neustädter Sportlerinnen, sieht die Sache aber auch durchaus kritisch. Er sagt: „Hut ab! Den sportlichen Leistungen unserer Volleyballerinnen gilt mein voller Respekt. Allerdings sehe ich auch Probleme, die finanziellen Belastungen bei einer möglichen Teilnahme am Spielbetrieb in der 2. Liga gerecht zu gestalten.“



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