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Ludwigsluster Tageblatt

20. Oktober 2017 | 07:02 Uhr

Ludwigslust : Sperger-Skulptur als Modell

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Skizzen und Texte zu Literarischen Steinen für „Kunst im Raum“ aktuell im Ludwigsluster Rathaus zu sehen

svz.de von
erstellt am 10.Mai.2016 | 18:24 Uhr

Die Skulptur des bekannten Komponisten Johann Matthias Sperger als Endpunkt der Literarischen Steine für „Kunst im Raum“ in Ludwigslust - die Modelle dazu und einen kleinen Exkurs in die Entstehungsgeschichte und Infos zu den literarischen Texten präsentiert noch bis zum 15. Mai eine Ausstellung im Lichthof des Rathauses. Die Idee zu dieser Ausstellung kam vom Architekturatelier Berlin, das bei diesem städtebaulichen Projekt federführend als Planer tätig ist. Zu sehen sind in einer Vitrine die einzelnen Modelle der Literarischen Steine, an den Wänden im Lichthof hängen Skizzen zu den Standorten der einzelnen poetischen Steine und es sind erste Varianten der Sperger-Bronzeplastik vorgestellt.


Attraktionen sollen Innenstadt bereichern


Nach der Skulptur „Reitende Alexandrine“ und dem Stadtmodell vor dem Ludwigsluster Rathaus soll das Konzept „Kunst im Raum“ um weitere Attraktionen in der Innenstadt bereichert werden. Die beiden Architekten Constanze Altemüller und Elmar Torinus hatten bereits im März dieses Jahres die Details ihrer Planung den Mitgliedern des Ausschusses für Bau, Umwelt und Energie vorgestellt.

„Kunst im Raum“ ist ein städtebaulicher Wettbewerb zur Gestaltung der Achse Alexandrinenplatz–Schlossstraße–Schlossplatz, der durch Ludwigslust im Jahr 2002 ausgelobt wurde. Das Bewegungsmotiv der reitenden Alexandrine haben die beiden Architekten für die Idee der Literarischen Steine entlang der Schlossstraße aufgegriffen. An prägnanten Orten und Platzaufweitungen der Schlossstraße werden diese Steine aufgestellt. Sie verweisen auf bekannte Persönlichkeiten von Ludwigslust und laden den Besucher ein, sich mit dem Ort vertiefend auseinanderzusetzen.

„Wir wollen das Kunstprojekt in diesem Jahr realisieren, und zwar bis „Kukuna“, zur Kunst- und Kulturnacht in Ludwigslust im September“, war gestern am Rande der Ausstellung von Jens Gröger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Tiefbau der Stadt Ludwigslust, zu erfahren. „Anfang August wollen wir mit den Tiefbauarbeiten beginnen, Ende August, Anfang September wollen wir dann alles aufbauen. Mit einer Förderung dieses Projekts können wir als Stadt rechnen. Ein entsprechender Fördermittelbescheid vom Wirtschaftsministerium in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten liegt vor.“

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