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Gross Laasch : Spenden für Thore als Herzenssache

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Familie Jahnke aus Groß Laasch zeigte sich von der Hilfsbereitschaft der Weihnachtsmarktbesucher auf Hof Denissen überwältigt

Wenn heute bei Familie Jahnke in Groß Laasch Bescherung ist, haben sie das größte Geschenk bereits bekommen. Die Spendensumme von rund 25  000 Euro für einen Therapiehund, den der kleine Thore dringend benötigt, ist auch dank der auf dem Konto des Rehahundevereins eingegangenen Gelder fast so gut wie erreicht. „Auf unserem Weihnachtsmarkt hatten wir als ganz großes Ziel eine Spende von 10  000 Euro, damit Therapiehund Lolle schnell beim kleinen Thore einziehen kann. Wir sind sehr glücklich, dass so viele Menschen am 19. Dezember unseren Weihnachtsmarkt in Wöbbelin besucht haben“, so Ina Böhringer vom Hof Denissen. „Vielen Dank an all unsere kleinen und großen Künstler, Vereine, Händler, Spender und Mitarbeiter und an die Besucher, die bei uns für den großartigen Umsatz gesorgt haben. Wir können 10  550 Euro auf das Konto des Rehahunde Deutschland e.V. in Rostock überweisen. Wir wünschen dem kleinen Thore alles Gute!“

Conny Jahnke, die Mutter von Thore, war überrascht von dem außergewöhnlichen Ergebnis, was da an Erlös zusammenkam. „Von der Resonanz war ich überwältigt, auch der Rehahundeverein zeigte sich sehr erfreut über das Engagement der vielen Leute, die beim Weihnachtsmarkt auf Hof Denissen vorbeischauten und mit dazu beigetragen haben, dass Therapiehund Lolle bald bei uns einziehen kann. Ich hätte nie gedacht, dass so viel Geld zusammenkommt. Dafür vielen Dank“, ließ sich dazu Conny Jahnke vernehmen. Dabei waren es neben Firmen vor allem Privatpersonen, die die Familie Jahnke unterstützt haben. Und mit dem, was der Rehahundeverein in Sachen Lolle schon auf dem Spendenkonto hat, dürfte nach Ansicht von Mutti Conny die Summe für den dringend benötigten Therapiehund bis Ende Januar zusammen gekommen sein. „Labrador Lolle wird, wenn alles klappt, im Frühjahr bei uns einziehen. Der Rehahundeverein wird fünf Wochen, bevor Lolle dann zu uns ins Haus kommt, mit dem Hund eine einwöchige Eingewöhnungszeit absolvieren“, so Conny Jahnke. Der kleine Thore leidet unter mehreren Zysten im Kopf, hat schwer einstellbare epileptische Anfälle und ist fast blind. Sein Zwillingsbruder verstarb vor seiner Geburt. Aber trotz allem ist er ein sehr fröhliches Kind geblieben. Leider ist Thore motorisch komplett eingeschränkt. Er kann nichts koordinieren, die Eltern hoffen aber, dass er noch lernen kann. Hier kann ein Rehahund helfen, um die motorischen Fähigkeiten zu verbessern und sonst auch bei allem anderen zur Seite zu stehen.

Der kleine Thore trainiert derzeit täglich mit seiner Mutter und der Physiotherapeutin die Motorik, zweimal in der Woche fährt Conny Jahnke deshalb auch mit dem kleinen Thore in die Praxis. „Wir haben jetzt auch eine Resonanzplatte aus den Lewitzwerkstätten Ludwigslust bekommen, damit können wir Thores Körpergefühl entwickeln. Und wir wollen noch ein Bällebad bestellen“, ergänzt Conny Jahnke. All das hilft dem kleinen Thore Schritt für Schritt, sich im Alltag besser zurechtzufinden.


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