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Ludwigslust : SPD geht optimistisch in das Wahljahr

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Beim Neujahrsempfang des Ortsvereins und der Stadtfraktion Ziele für weitere Entwicklung in Ludwigslust und in der Region abgesteckt

„Für die SPD war 2013 ein gutes und erfolgreiches Jahr. Wir konnten den 150. Jahrestag der Gründung der Sozialdemokratie feiern. Als herausragendes politisches Ergebnis stand am Ende des Jahres die Große Koalition, in dem vereinbarten Koalitionsvertrag mit der CDU konnten wir viele sozialdemokratische Ziele durchsetzen.“ Ilona Mundt-Schalk, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ludwigslust, begrüßte mit diesen Worten die rund 50 Gäste des Neujahrsempfangs, die sich auf Einladung von SPD-Ortsverein und Stadtfraktion im „Treffpunkt“ des Behindertenverbandes Ludwigslust in der Seminarstraße 12 eingefunden hatten.

Für Detlef Müller brachte dieser Abend eine doppelte Premiere: Es gab keine Musik, da die Akteure auf Grund der winterlich glatten Straßen ihren Auftritt abgesagt hatten. So wie viele andere Teilnehmer, die eingeladen waren, aber wegen der unsicheren Wetterlage ebenso dem Neujahrsempfang fern blieben. „Und die zweite Premiere: Wir haben dieses Mal keinen ausgewiesenen Landespolitiker eingeladen, sondern hauptsächlich Akteure vor Ort: Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Vertreter von Ämtern und Vereinen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete und begrüßte in der Runde ebenso herzlich Landrat Rolf Christiansen und Wolfgang-Reiner Hildesheim, den Präsidenten des Unternehmerverbandes Westmecklenburg. Die handelnden Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft seien zusammenzuführen, um die Region um Ludwigslust weiter zu entwickeln, als Ort, in dem sich die Bürger immer mehr wohlfühlen. Für das Land treffe das schon zu, wie eine von der Staatskanzlei in Auftrag gegebene Umfrage aussagt. 90 Prozent der Befragten in MV sagen, hier lasse es sich gut leben. „Das bezieht sich auch auf unsere Region“, so Detlef Müller. „2013 sind zum ersten Mal mehr Menschen nach MV zurückgekehrt als von hier weggezogen sind. Dabei sind auch junge Leute zurückgekommen, die vor vier Jahren unser Land verlassen haben.“ In MV müssten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter gestärkt werden, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen. „Der Bau der A14 eröffnet dafür unserer Region neue Chancen. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, das Industriegebiet Stüdekoppel zu erschließen.“ Für gute Arbeit gute Löhne zu zahlen, sei aus Sicht der SPD wichtig, so Detlef Müller, dabei auf den Mindestlohn von 8,50 Euro eingehend. „In Ludwigslust wollen wir die Elternbeiträge bei der Kinderbetreuung stabil halten, ebenso sehen wir es als SPD-Fraktion in der Stadtvertretung als wichtig an, weitere Eigenheimgebiete auszuweisen, so im Bereich der Helene-von-Bülow-Straße. Da müssen wir die Schlagzahl erhöhen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende. Weiterhin gehe es darum, das Marketingkonzept der Stadt Ludwigslust unter dem Motto „Ludwigslust - Lust auf Leben“ mit vielen guten Aktionen lebendig werden zu lassen. Das Jahr 2014 sei ein Jahr wichtiger Entscheidungen: Für Kommunalwahl und Europawahl wünscht sich Detlef Müller eine möglichst hohe Wahlbeteiligung und dass die Wähler mit ihrem Votum für die SPD die sozialdemokratischen Ziele und Vorhaben mit umsetzen helfen.

Landrat Rolf Christiansen sprach von der Bedeutung des zusammenwachsenden Landkreises Ludwigslust-Parchim für die Metropolregion Hamburg. Und zeichnete die Vision von einer Achse Hamburg-Landkreis-Ludwigslust-Parchim-Berlin, um in Sachen Tourismus noch zuzulegen, den Bekanntheitsgrad unserer Region weiter zu steigern. „Wir müssen den Leuten zeigen, dass sie hier nicht nur gut Urlaub machen und sich erholen können, sondern bei uns auch gut leben und arbeiten können“, bringt es der Landrat auf den Punkt. Da sei es natürlich auch wichtig, die Eisenbahnstrecke der Südbahn zu erhalten, ein Wegfall dieser Verkehrsverbindung wäre nicht zu verstehen.

Für Kreistags- und Europawahl müssten laut Rolf Christiansen die Bürger besonders sensibiliert werden, dabei erwähnend, dass in zweieinhalb Jahren Kreisgebietsreform trotz vieler Probleme allerlei erreicht worden sei. „Beide Verwaltungsstandorte, Parchim wie Ludwigslust, bleiben erhalten. Wir brauchen beide in der Perspektive. Und was den Kreishaushalt betrifft, so wird der Konsolidierungskurs weitergefahren.“

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erstellt am 21.Jan.2014 | 18:10 Uhr

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