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Ludwigsluster Tageblatt

22. August 2017 | 01:31 Uhr

ludwigslust : Spannung im Chemieraum

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ludwigsluster Goethe-Gymnasium stellte sich am Wochenende vor / 145 Sechstklässler lernten das dortige Schulleben kennen

Gespannt schauen die Kinder auf das Experiment. Und halten sich die Ohren zu, als es einen lauten Knall gibt: Experiment mit Knallgas geglückt!

Einen Riesenandrang gab es am Sonnabendvormittag beim Tag der offenen Tür im Ludwigsluster Goethe-Gymnasium. Zahlreiche Mädchen und Jungen aus der Region sowie ihre Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über das Angebot der Schuleinrichtung zu informieren. Ihnen standen alle Räume offen, in denen Lehrer und Gymnasiasten ihren Gästen das Schulleben vorstellten. Wie zum Beispiel auch im Chemieraum. Hier hatten Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler mehrere Experimente vorbereitet. Anne Kuhr von der Klasse 11.2. sagte: „Wir wollen unseren Gästen zeigen, wie Chemie funktioniert.“ Anne selbst stellte den Kindern vor Beginn ihres Experimentes die Frage, ob Eisen brennen könne. „Ja“ oder „Weiß nicht“ kam die Antwort aus den Kinderkehlen. Per Gasbrenner und Eisenspäne führte Anne vor, dass Eisen brennt.

Lehrerin Ramona Stein, die gleichzeitig Kooperationsmanagerin am Gymnasium ist, freute sich über die große Resonanz. „Unter den vielen Besuchern sind 145 Mädchen und Jungen aus sechsten Klassen verschiedener Schulen der Umgebung. Wir haben sie in fünf Teams aufgeteilt. Neuntklässler unseres Gymnasiums begleiten jedes Team in die verschiedenen Fachräume, wo unsere kleinen Gäste alles über das Lernen bei uns erfahren.“ Hintergrund: Viele der Sechstklässler könnten schon im kommenden Schuljahr die 7. Klasse des Gymnasiums besuchen. Traditionell gibt es dann in den ersten Schultagen die Kennenlernwoche. An jenen Tagen sollen sich die neuen Siebtklässler, die ja aus verschiedenen Schulen kommen, bei zahlreichen Aktivitäten kennenlernen und Vertrauen zueinander aufbauen. Der vergangene Sonnabend wurde nun genutzt, dass die jungen Gäste auch ihre möglichen Paten-Schüler aus dem Gymnasium kennenlernen. Denn die heutigen Neuntklässler werden im kommenden Schuljahr die Paten der „Neuen“ sein. Jasmin, Anna und Jule besuchen derzeit die Karl-Scharfenberg-Schule in Neustadt-Glewe. „Wir haben viel Unterrichtsmaterial gesehen, zum Beispiel in Deutsch und Geschichte“, erzählt Jule, die sich vorstellen kann, am Ludwigsluster Gymnasium zu lernen.

Im Fachraum für Russisch stellten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse den Besuchern ihren Unterricht vor. Auf die Frage von Hannes, ob jemand schon etwas Russisch könne, gab es vielfaches Kopfnicken. Und den Beweis gleich hinterher: „Menja sawut...“ („Ich heiße...“).

Einfühlsam machte auch Französischlehrerin Katrin Reuter die kleinen Gäste mit ihrem Unterrichtsfach vertraut. Sie nannte drei Voraussetzungen, um am Gymnasium lernen zu können: Freude am Lernen, sich regelmäßig vorbereiten. „Und fast am wichtigsten ist: Ihr müsst Ausdauer haben, auch wenn es mal nicht gleich so richtig klappt. Dann seid ihr hier richtig, und zwar in jedem Fach“, sagte die Lehrerin.

 

 

 

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erstellt am 13.Jan.2014 | 07:00 Uhr

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