Ludwigslust/Neustadt-Glewe : Spannende Beiträge für die Hortzeitung

Die Hortkinder vom Zikita-Projekt in der Kita Parkviertel in Ludwigslust hielten ihre selbstgestalteten Zeitungsbeutel in die Kamera des SVZ-Redakteurs.
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Die Hortkinder vom Zikita-Projekt in der Kita Parkviertel in Ludwigslust hielten ihre selbstgestalteten Zeitungsbeutel in die Kamera des SVZ-Redakteurs.

Kinder der 1. bis 4. Klassen aus Ludwigslust bereiten Abschlussbeitrag für das Zikita-Projekt vor/ Mischka-Kinder aus Neustadt-Glewe bastelten Kameras aus Papier

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27. Februar 2014, 07:00 Uhr

Aufgeregt sitzen die Vorschulkinder der Regenbogengruppe aus der Kita „Mischka“ Neustadt-Glewe im Stuhlkreis. Heute ist einer der Höhepunkte ihres Zikita-Projektes („Zeitung in der Kita“), an dem sie seit vier Wochen arbeiten. Ein SVZ-Reporter kommt zu ihnen, um ihnen etwas über die Zeitungsarbeit zu erzählen. Die Kinder haben viele Fragen mitgebracht, zum Beispiel: Was braucht ein Reporter für seine Arbeit? Wie lang ist sein Arbeitstag? Haben Sie auch schon mal Prominente interviewt? Welches ist Ihr Lieblingstier? Und die Kinder erzählen von ihren Haustieren, von ihren Erlebnissen in der Kita, von den Berufen ihrer Eltern – kurz: von ihrem Leben.

Und sie berichten, was sie innerhalb des Zikita-Projektes alles unternommen haben. Sie haben sorgfältig jeden Tag die Zeitung gelesen und waren erstaunt, dass sie ihre Freunde Piet und Paula, den Wal und die kleine Ente, dort nicht jeden Tag gefunden haben. Sie haben wichtige Artikel ausgeschnitten und in ihre blauen Hefte geklebt, die sie dem Reporter nun stolz zeigen. Viele Kinderhände strecken sich ihm entgegen. Es ist nicht das erste Mal, dass die großen Mischka-Kinder aus Neustadt-Glewe am SVZ-Zikita-Projekt teilnehmen. Das ist bereits in den vergangenen Jahren stets der Fall gewesen. Die wichtigsten Artikel, mit denen sich die Kinder dieses Mal beschäftigt haben, hängen an einer Wandzeitung.

Stolz zeigen die Kleinen auch ihre selbstgebastelten Kameras aus Papier, mit ihren Namen versehen. Der ganze Gruppenraum ist zikita-gemäß ausgestattet – einschließlich den Treppenhexen aus Zeitungspapier, die von der Decke baumeln. In diesen Tagen geht das Projekt für sie zu Ende. Es waren erlebnisreiche Tage, von denen sie noch lange zehren werden, erzählt Gruppenleiterin Karin Völter. Und vielleicht wird mancher von ihnen auch einmal Reporter. Vorstellen können sie es sich bereits.


Den SVZ-Redakteur mit Fragen überhäuft


Ebenso gespannt saßen die Mädchen und Jungen im Hortraum der Kita Parkviertel in Ludwigslust. An den SVZ-Redakteur des Ludwigsluster Tageblattes hatten sie viele Fragen zum Zikita-Projekt, an dem sie erstmalig teilnahmen.

Wie kommen die Texte und Fotos in die Zeitung? Wie kommen die Journalisten an Meldungen? Warum gibt es eine Kinderzeitung? Wie lange dauert der Druck einer Lokalausgabe und wie kommt die SVZ zu den Lesern?

Aiche, Lucca, Josephin, Marlene und all die anderen Hortkinder aus den 1. bis 4. Klassen der Grundschule „Fritz Reuter“ und aus der Pestalozzi-Schule Ludwigslust nutzten die gestrige dreiviertel Stunde ausgiebig, um sich ein Bild zu machen vom Alltag der Zeitungsmacher. „Täglich studieren wir mit den Kindern die SVZ, haben aus der Zeitung und mit der Zeitung viel gebastelt“, erzählt Horterzieherin Cornelia Jahnke, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Diana Westphal und Kati Kratkei das Zikita-Projekt der Hortkinder leitet.

„In thematischen Runden suchen wir den aus unserer Sicht schönsten Artikel. Die Kinder haben dann bestimmte Geschichten aus der Zeitung herausgegriffen und als Reporter nachgestellt“, so Cornelia Jahnke.

Die Sportseite und die KIZ-Seite fanden bei der täglichen Zeitungslektüre bei den Kids besonderen Anklang. Cornelia Jahnke: „Die Mädchen und Jungen haben in den vergangenen Tagen Zeitungsbeutel gestaltet, in denen sie wichtige Texte und Fotos sammeln können. Zum Abschluss des Zikita-Projekts werden wir eine Hortzeitung gestalten. Dazu bilden die Kinder einzelne Arbeitsgruppen, wo sie dann beraten, was genau in unserer Hortzeitung erscheinen soll.“

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