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Ludwigsluster Tageblatt

24. Oktober 2017 | 04:29 Uhr

Wöbbelin : Sirkos Tod reißt eine große Lücke

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Wöbbeliner Familienvater kommt bei Verkehrsunfall auf der A 24 ums Leben. Spendenaktion für seine junge Familie

von
erstellt am 30.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 24 ist Anfang Dezember der Wöbbeliner Sirko Prestin ums Leben gekommen. Er hinterlässt seine Ehefrau Josephine, ihre kleine Tochter und das noch ungeborene Kind des Paares.

„Zu dem unsagbaren Schmerz über den Verlust des geliebten Menschen und der Trauer kommt jetzt auch noch die existenzielle Not bei der jungen Familie hinzu“, berichtet Dirk Friedriszik, SPD-Landtagsabgeordneter. Anne Schubring hatte ihn auf das tragische Schicksal der jungen Familie aufmerksam gemacht. „Josi ist meine beste Freundin, und auch Sirko war ein guter Freund. Wir kannten uns schon seit der Schulzeit“, erzählt Anne Schubring, die in Wöbbelin ein Nagelstudio betreibt. „Es tut weh, eine Freundin so leiden zu sehen. Hinzu kommt, dass sie jetzt finanziell in der Luft hängt.“ Sie selbst helfe der Freundin, soweit sie es kann. Aber um weitere Hilfe zu organisieren, habe sie keine andere Möglichkeit gesehen, als Dirk Friedriszik anzusprechen. Inzwischen ist eine Spendenaktion für Josephine Prestin und ihre Kinder angelaufen, ein Spendenkonto wurde eingerichtet.

Der 3. Dezember 2016 war zunächst ein Sonnabend wie viele andere. Als Beifahrer setzte sich Sirko Prestin in ein Auto, um zur Arbeit in Hamburg zu gelangen. Doch bei Gudow passierte es. Nach Polizeiangaben von damals übersah der Fahrer beim Überholen eines Lkw einen von hinten nahenden Pkw, der daraufhin mit voller Wucht in das Fahrzeug knallte, in dem Sirko saß. Anschließend fuhr noch ein weiteres Auto in die Unfallstelle. Der 39-jährige Familienvater aus Wöbbelin wurde dabei laut Polizei schwerst verletzt und verstarb wenig später noch an der Unfallstelle.

„Sirko Prestin kam bei diesem Unfall unverschuldet zu Tode. Seine Frau muss jetzt nicht nur diesen Verlust verkraften, sondern sich auch noch existenzielle Sorgen machen“, erklärt Dirk Friedriszik den Grund der Spendenaktion. „Das junge Paar hatte erst im Juni 2016 geheiratet.“ Es sei noch unklar, ob die junge Frau, die ihren Beruf als Bereiterin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann, eine Witwenrente erhält. „Zudem muss sie das Haus abbezahlen“, so Friedriszik. „In diesem Fall sind so viele unglückliche Umstände aufeinander getroffen. Einfach traurig und tragisch“, so der Techentiner.

Das Spendenkonto: IBAN: DE 71 1405 2000 1711 3384 58, BIC: NOLADE21LWL, Verwendungszweck: Sirko Prestin.







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