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Ludwigsluster Tageblatt

25. November 2017 | 01:20 Uhr

Luwigslust : Sie will Kunst nahbar machen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bianca Burow aus Goldenbow eröffnet heute ihre Kleine Galerie am Schloss: „Ich mag es, wenn man mir bei der Arbeit zusieht“

von
erstellt am 01.Apr.2016 | 08:15 Uhr

Früher, wenn Bianca Burow mit ihrer Familie zu Gast in Ludwigslust war, ist sie oft an der Rosettistube vorbeispaziert. Die Tür war immer geschlossen und sie konnte nur durch die Fenster lugen. „Der Raum hat mir gefallen, vor allem die wunderbare Ausleuchtung an der Decke.“ Dass sie heute genau hier ihre Kleine Galerie am Schloss öffnet, erscheint ihr wie eine „glückliche Fügung“. „Die Stadt suchte eine passende Nutzung und ich einen passenden Ort für eine Kunstausstellung“, sagt sie.

Wenn also heute die gelben langen Banner neben dem Eingang Am Bassin Nr. 7 leuchten, dann sollen alle Ludwigsluster wissen: Die Türen sind offen und Künstlerin Bianca Burow freut sich auf viele neugierige Gäste. Vielleicht sitzt sie auch an ihrem großen Schreibtisch am Fenster und zeichnet mit Tusche. Sie will Kunst nahbar machen. „Das ist keine Galerie, wo jemand nur still hinter seinem Laptop sitzt. Ich will mit den Gästen ins Gespräch kommen“, sagt sie. Zwischen der Kunst hat sie kleine Hocker aufgestellt, es gibt Kaffee und manchmal auch selbstgebackenen Kuchen. Dass ihr die Gäste bei der Arbeit zusehen, sei ausdrücklich erwünscht. „Das inspiriert mich. Und manchmal kommen wir sogar gemeinsam auf neue Ideen.“ Ein Gast hatte sich bei der Arbeit gleich so in das Werk verguckt, dass er es sofort kaufte. Burow stellt nicht nur eigenes aus, sie zeigt auch Werke von Künstlern, die sie auf Kunstmessen in Berlin und Hamburg kennen gelernt hat.

Die Künstlerin, die mit ihrer Familie im Sommer in Goldenbow und im Winter in Hamburg wohnt, wird ab April jedes Wochenende in ihrer Galerie in Ludwigslust sein. Erstmals macht sie dieses Jahr auch bei „Kunst offen“ mit. Das Haus, das durch den hinteren Eingang auch behindertenfreundlich über eine Rampe erreichbar ist, biete ihr viele Möglichkeiten. So will sie im Hinterhaus demnächst eine Passepartoutmaschine aufstellen. „Dann können wir die Werke für die Gäste vor Ort gleich rahmen.“

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