Schüler aus Neustadt-Glewe : Sie üben wie die Profis

Die Kinder üben auch mit Hilfe des Spiegels und der auf die Leinwand projizierten Bilder Tanzschritt ein.
Foto:
Die Kinder üben auch mit Hilfe des Spiegels und der auf die Leinwand projizierten Bilder Tanzschritt ein.

Regionale Schule „Karl Scharfenberg“ in Neustadt-Glewe hat jetzt ein eigenes Musikstudio

von
19. September 2017, 09:00 Uhr

Aus den Lautsprecherboxen erklingt Musik, ein Beamer projiziert Bilder auf eine Leinwand, und ein Riesenspiegel gibt dem Raum schließlich endgültig das Flair eines Tanzstudios. Zumal Mädchen und Jungen auf dem Parkett entsprechende Schritte einüben.

Wir sind aber in keinem professionellen Studio, sondern in der Regionalen Schule „Karl Scharfenberg“ in Neustadt-Glewe. Hier allerdings haben die Schüler nun nach den Sommerferien tatsächlich ein Musikstudio in Besitz genommen.

„Wir suchen stets nach neuen, kreativen Ideen und Wegen, unsere Schule noch interessanter zu gestalten“, sagt Schulleiterin Ute Ott. Und so kamen Schüler und Lehrer auf die Idee mit dem Musikstudio. Die Mädchen und Jungen können hier ihre Talente voll entfalten, singen und Instrumente, wie zum Beispiel Gitarre, spielen, aber eben auch tanzen. Und das alles mit entsprechender Technik.

Musiklehrer Olaf Steidl: „Per Beamer können wir Noten auf die Leinwand bringen, nach denen Instrumente gespielt werden. Oder aber die Schüler können Tanzschritte auf der Leinwand sehen, nach denen sie entsprechend selbst tanzen.“ Eine Attraktion ist natürlich die Spiegelwand, die aus Sicherheitsgründen aus entsprechender Folie besteht.

Leiterin Ute Ott: „Wir nutzen den Raum sowohl für den Musikunterricht als auch für verschiedene Kurse im Ganztagsbereich.“ Die elfjährige Mylene ist total begeistert von dem Studio. „Ich hab’ hier schon gesungen. Und das Tanzen vor dem Spiegel macht richtig viel Spaß“, meint Mylene. Lotta und Charlotte, beide zehn Jahre jung, finden: „Beim Singen klingt es hier viel schöner als woanders.“ Kein Wunder, denn für den Klang sorgen unter anderem entsprechende Akustikplatten an der Decke. „Die hat das Neustädter Unternehmen Dunkel gesponsert und angebracht“, erklärt Schulleiterin Ute Ott. „Wir möchten der Firma für die Unterstützung herzlich danken, ebenso dem Unternehmen Beckmann, das kostenlos für die Elektroinstallation gesorgt hat.“

Lehrer Olaf Steidl bestätigt übrigens, dass die Akustik in dem Raum zu einem ganz anderen Halleffekt als in „normalen“ Räumen führt. „Auch die Stimmen klingen ganz anders“, so der Lehrer.

In dem Raum im Untergeschoss der Schule kann nicht nur gesungen und getanzt werden. Die Mädchen und Jungen üben hier auch Theaterstücke ein. Spiegel und Leinwand helfen dabei besonders, wenn es um das Einstudieren entsprechender Mimik und Gestik geht.

„Wir haben hier jetzt auf jeden Fall einen tollen Raum für Schule und Freizeit“, freut sich Schulleiterin Ute Ott.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen