Ludwigslust : Sie schneiden den Weg frei

Arbeiten im Schlosspark - für Reinhard Heißner  ist das Ehrensache.
Arbeiten im Schlosspark - für Reinhard Heißner ist das Ehrensache.

Reinhard Heißner vom Schloss-Förderverein und Förster Uwe Galonska entbuschen die 14 Alleen im Schlosspark

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13. März 2014, 16:41 Uhr

Wieder freie Sicht im Jagdstern „14 Alleen“: Reinhard Heißner vom Förderverein Schloss Ludwigslust e.V. und Förster Uwe Galonska haben die vierzehn Alleen am Westrand des Schlossparks von Buschwerk und Wildwuchs befreit. „Es war uns wichtig, früh damit anzufangen, noch bevor die ersten Blätter sprießen“, sagt Heißner. Der ehemalige Vermessungsingenieur ist vom Schlosspark regelrecht „besessen“, wie er sagt. „Ich war schon als Kind ganz oft hier unterwegs. Dieser Park ist ein wahres Naturereignis.“

Laut Heißner hat der Prinz und spätere Herzog Christian Ludwig II. den Jagdstern um 1730 in den Wald schlagen lassen, um seine Jagdleidenschaft ausleben zu können. „Die Ludwigsluster Alleen sind wohl die umfangreichsten, bedeutendsten und ihrer ursprünglichen Art erhalten gebliebenen in Deutschland“, meint Heißner. Eine der vierzehn Alleen, die zum Schloss führte, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zum Bau des Kanals genutzt. Dieses Jahr nun können Besucher wieder alle Alleen von der Mitte des Rondells einsehen, sich auf zwei Bänken ausruhen und auf einer Infotafel die Bedeutung des Jagdsterns nachlesen. Bei der Stadt, die Grundstückseigentümerin des Jagdsterns ist, ist man vom Engagement Heißners begeistert. „Das war eine tolle Initiative“, sagt der stellvertretende Bügermeister Jürgen Rades. „Ein großes Dankeschön an die Helfer. Durch sie ist der Schlosspark jetzt noch attraktiver und erlebbarer.“

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