Ludwigslust : Sie schlagen den letzten Nagel ein

Schlugen traditionell den letzten Nagel, in diesem Fall waren es fünf Nägel, in den Balken (v. l.): Innenminister Lorenz Caffier, Bürgermeister Reinhard Mach, Finanzminister Mathias Brodkorb, Polizeipräsident Thomas Laum und Projektleiterin Karina Krage.
Schlugen traditionell den letzten Nagel, in diesem Fall waren es fünf Nägel, in den Balken (v. l.): Innenminister Lorenz Caffier, Bürgermeister Reinhard Mach, Finanzminister Mathias Brodkorb, Polizeipräsident Thomas Laum und Projektleiterin Karina Krage.

Am Dienstag wurde Richtfest für Erweiterungsbau auf dem Gelände der Polizeiinspektion Ludwigslust gefeiert

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22. Mai 2018, 21:00 Uhr

Handwerklich begabt: Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte seinen Nagel als Erster in den Balken geschlagen.

Gestern Nachmittag wurde auf dem Gelände der Polizeiinspektion Ludwigslust Richtfest gefeiert. Die Polizei erhält nämlich ein neues Dienstgebäude – offiziell ein Erweiterungsbau. Traditionell schlägt der Bauherr dabei den letzten Nagel in den Dachbalken. Diesmal schlugen gleich fünf Beteiligte im wahrsten Sinne des Wortes zu.

Der Erweiterungsbau wird künftig vor allem 38 Mitarbeitern des Kriminalkommissariats und des Kriminaldauerdienstes ein neues Domizil bieten. Insgesamt beherbergt das neue Dienstgebäude, das barrierefrei erreichbar ist, 29 Räume. Die Gesamtnutzfläche beträgt 513 Quadratmeter. Das Gebäude ist mit dem Hauptbau unmittelbar verbunden.

Gleich zwei Minister waren zum Richtfest erschienen: Neben dem Innenminister auch Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD). „Wir liegen im Zeitplan“, so der für den Landesbau zuständige Finanzminister. Nach den bisherigen Planungen soll der Bau Ende 2018 fertiggestellt sein.

Das Projekt wird vom Betrieb für Bau und Liegenschaften MV (BBL) durchgeführt. BBL-Projektleiterin Karina Krage: „Zu den Besonderheiten gehören eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie LED-Beleuchtung im Gebäude.“ BBL-Pressesprecher Christian Hoffmann: „Am Projekt sind fast ausschließlich Unternehmen aus der Region beteiligt.“

Insgesamt werden rund 2,9 Millionen Euro in den Bau investiert. Polizeidirektor Ingo Renk, Leiter der Inspektion: „Der Erweiterungsbau bringt für unsere Mitarbeiter eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen.“

Denn: Vor allem ein Teil der Kripo hat zuletzt unter denkbar komplizierten Bedingungen gearbeitet. Bereits im Jahr 2011 wurde es eng, als durch die Umstrukturierung die bis dahin bestehende Inspektion Parchim zur Polizeiinspektion Ludwigslust dazu kam. Außerdem kamen in Folge der Umstrukturierung auch Verwaltungsaufgaben samt der dafür nötigen Mitarbeiter hinzu. Richtig eng aber wurde es dann, als Diensträume in der Lindenstraße, wo Teile der Kripo arbeiteten, wegen baulicher Mängel geschlossen werden mussten. Seitdem arbeiten Kripobeamte in insgesamt acht Bürocontainern, die auf dem Gelände der Inspektion aufgestellt wurden.

Innenminister Lorenz Caffier würdigte gestern dann auch die Leistungen der Ludwigsluster Kripo in den vergangenen Monaten. So hatten die Beamten zu Jahresbeginn eine Bande ermittelt, die verdächtigt wird, in der Region zahlreiche Tageswohnungseinbrüche begangen zu haben. „Seitdem ist die Zahl dieser Einbrüche stark zurück gegangen“, so der Minister.

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