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Ludwigsluster Tageblatt

16. Januar 2018 | 11:04 Uhr

Ludwigslust : Sicher in die Stadt radeln

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Im Kreuzungsbereich Techentiner Straße/Am Schlachthof sind weitere Umgestaltungsarbeiten geplant.

von
erstellt am 19.Aug.2016 | 07:00 Uhr

Mehr Sicherheit für Radfahrer an der Kreuzung Techentiner Straße/Am Schlachthof. Die Stadt will rund 70 000 Euro investieren, um diesen Gefahrenbereich weiter zu entschärfen.

Geplant ist, den im vergangenen Jahr fertiggestellten Radweg zwischen Sporthalle und Grabower Allee bis an die Techentiner Straße zu verlängern. „Außerdem soll am Giebel der Sporthalle ein Stück Radweg entstehen, so dass die aus Richtung Techentin kommenden Radfahrer den Zebrastreifen nutzen und von dort aus sicher zur Grabower Allee weiterfahren können“, erklärte Jens Gröger, Fachbereichsleiter Tiefbau bei der Stadtverwaltung. Außerdem werde der vor zwei Jahren provisorisch hergerichtete Radwegabschnitt auf der gegenüberliegenden Straßenseite direkt am Parkplatz vernünftig gepflastert. Damals waren Poller versetzt und der Parkplatz dadurch verkleinert worden, so dass parkende Autos nicht mehr den Blick auf heranrollende Radfahrer behindern. Zudem hatte man den Radweg auf die andere Seite der Bäume verlegt, die die Sicht auf die Radler ebenfalls verdeckt hatten. Quer über die Fahrbahn war in roter Farbe eine Radfahrerfurt markiert worden. Die Wirkung blieb nicht aus.

„Als wir diese Kreuzung als Unfallschwerpunkt meldeten, hatte es dort innerhalb von drei Jahren sieben Unfälle gegeben, sechs davon mit Beteiligung von Radfahrern“, erklärte Ralf-Peter Hirsch von der Polizeiinspektion Ludwigslust. Auffällig sei gewesen, dass die Radler dabei immer aus Richtung Techentin gekommen waren. „Seit den ersten Umgestaltungsmaßnahmen haben wir nur noch einen solchen Unfall registriert.“

Für die jetzt geplante weitere Umgestaltung will die Stadt Fördermittel aus dem Programm für den kommunalen Radwegebau nutzen. Die Arbeiten sollten eigentlich im September beginnen. Doch daraus wird nichts. „Wir hatten einen vorzeitigen Baubeginn beantragt, aber noch keine Antwort“, so Jens Gröger. Allerdings gebe es positive Signale für eine Förderung. Er gehe davon aus, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen und im Wesentlichen auch abgeschlossen werden können.

Der Vorschlag der Verkehrsunfallkommission des Kreises, die Einmündung aus Richtung Parkviertel schmaler zu machen, wird in diesem Zusammenhang noch nicht realisiert. Dieses Vorhaben hatte die Stadt auf Geheiß des Fördermittelgebers aus ihrem Förderantrag herauslösen müssen. Ganz vom Tisch ist es aber nicht. Man werde die Pläne weiter verfolgen, betonte Hans-Georg Zwang, Fachdienstleiter Straßen- und Tiefbau des Landkreises Ludwigslust-Parchim, auf SVZ-Anfrage. Die betreffende Straße befindet sich in Trägerschaft des Kreises.  

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