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Sich mit plausiblen Konzept von der Stadtautobahn lösen

vom

svz.de von
erstellt am 29.Feb.2012 | 10:38 Uhr

Es bleibt bei einer Mangelpflege. Das ist die Antwort von höchster Stelle für betroffene Bürger, die vor Lärm von der B106 nicht in den Schlaf finden – und das bereits über Jahre. Was nicht in Zahlen zur Sprache kam, jedoch in der mageren Diskussion mitschwang, waren die Kosten für eine Verkehrsberuhigung – dem eigentlichen Problem und sehenden Auges nicht ausgesprochen.

Das Goldene Kalb in Schwerin wird nicht angekratzt, nicht für Lulu. Da wird die bundesweite Gesamtsicht des Verkehrs- und Wegeplans vorgeschoben, da wird gefordert, Lärm zu ertragen, da muss auf die A14 gewartet werden. Fakt ist, dass die Anwohner an dieser Stadtautobahn festgeklebt sind; es auf Sicht keine befriedigende Lösung contra Lärm für sie geben wird; etwas Kosmetik vielleicht. Das Land setzt Prioritäten: Berlin - Hamburg bringt das große Geld.


Viel Geld könnte jedoch eines Tages nötig werden: Die Bahnquerung ist alt, wird stetig instandgesetzt. Es gibt keine Alternative. Sollen alle nur hoffen, dass die Brücke kein Unglück auf der Bahnstrecke für Höchstgeschwindigkeiten trifft. Dann wäre die Stadt unvorbereitet geteilt. Ludwigslust braucht schnell ein schlüssiges Verkehrskonzept, dass dem Bürger dient, den Verkehr beruhigt.

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