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Ludwigsluster Tageblatt

26. September 2017 | 07:43 Uhr

Ludwigslust : Sein Antrieb: Der Stadt helfen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Hartmut Richter ist seit zwei Jahrzehnten Wahlvorsteher in der Wöbbeliner Straße

von
erstellt am 26.Mai.2014 | 00:07 Uhr

Hartmut Richter (71) aus Ludwigslust gehört zu den Ehrenamtlern, ohne die bei der Wahl gar nichts laufen würde. Der pensionierte Lehrer – keineswegs im Ruhestand – lenkte auch in diesem Jahr die Wahlgeschicke im Wahllokal ASB-Kindergarten in der Wöbbeliner Straße. „Wir sind ein gutes Team“, bezieht er die anderen Mitstreiter des Wahlvorstandes mit ein. Vier bis fünf Stammkräfte sind in dem achtköpfigen Vorstand dabei.

Das Umfeld ist so, wie man es sich in einer kleinen Stadt vorstellt. Die Bürger kennen sich seit Jahren. Viele haben hier seit Jahrzehnten ihre Häuser, und auch die meisten aus dem Eigenheimgebiet Ahrensburger Ring leben schon etwa zehn Jahre in diesem Viertel.

An einem solchen Sonntag im Wahllokal zu sitzen, das ist richtig Arbeit. Um sieben Uhr war gestern bereits Treffpunkt. Und Schluss ist erst, wenn die Sonne schon lange hinter den Bäumen des ASB-Kindergartens untergegangen ist.

Hartmut Richter ist das Ehrenamt nichts Neues. Trotz Ruhestandes gibt der Mathematik-, Physik- und Astronomielehrer noch Nachhilfestunden und bringt seine Berufserfahrung außerdem bei einem Bildungsträger ein.

Was treibt ihn an, sich immer wieder für den Wahlvorstand zur Verfügung zu stellen? „Einesteils ist es die Freude, der Stadt damit helfen zu können“, sagt Hartmut Richter, der seit 1966 in Ludwigslust wohnt und seinerzeit aus Bitterfeld hierher gezogen ist. „Andererseits ist es aber auch schön, viele Bekannte wiederzusehen, einerseits aus dem Wohngebiet, aber auch viele ehemalige Schüler“, bekennt er weiter. Im Wahllokal ASB-Kindergarten lag die Wahlbeteiligung gestern am frühen Nachmittag bei 50 Prozent. „Ein gutes Ergebnis“, sagt Hartmut Richter aus Erfahrung.

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