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Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 15:10 Uhr

Neustadt-Glewe : Schnelles Internet zum Lernen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Regionalschule erhält Glasfaseranschluss. Bürgermeisterin Radelow lobt Zusammenarbeit mit Wemacom

svz.de von
erstellt am 07.Sep.2016 | 11:35 Uhr

Gute Nachrichten an der Karl-Scharfenberg-Schule in Neustadt-Glewe: Pünktlich zum Schulstart funktioniert das neue Glasfaser-Internet im Gebäude einwandfrei.

Die Bürgermeisterin von Neustadt-Glewe, Doreen Radelow, hatte es bereits beim Sommerfest vor den großen Ferien versprochen: „Ich stand vor den Schülern und habe gesagt, im neuen Schuljahr wird es hier schnelles Internet geben. Da haben natürlich alle gejubelt! Und glücklicherweise konnte ich mein Versprechen halten.“ Bereits im April entstand am Rande einer Stadtvertretersitzung die Idee, der Regionalschule einen schnelleren Internetanschluss zu ermöglichen. Denn zu der Zeit surfte man noch mit zwei Mbit pro Sekunde. Da war es kaum möglich, dass mehr als ein Computer gleichzeitig das Internet nutzt. Kaum vorstellbar in einer Zeit der digitalen Medien und Vernetzung. Also veranlassten die Stadt und der Schulträger, auch mithilfe des Bauhofes in Neustadt-Glewe, Umbauarbeiten an und in der Schule, um optimale Voraussetzungen zu schaffen. So wurden in jedem Raum Telefon- und Internetanschlüsse verlegt, die drei Computerräume der Schule wurden auf Vordermann gebracht und der Schulträger investierte in drei Smartboards, also digitale Tafeln. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner für dieses Vorhaben holte sich die Stadt mehrere Angebote ein. Aufgrund ihrer Schnelligkeit und sehr entgegenkommenden Art erhielt die Telekommunikationsgesellschaft Wemacom aus Schwerin den Zuschlag. „Wir konnten garantieren, dass die Glasfaseranschlüsse bis zum Start des neuen Schuljahres vorhanden sein werden. Dass wir auf diesem Weg ein Vorhaben für eine Schule unterstützen können, ist großartig“, so Horst Richter, Geschäftsführer der Wemacom. Deshalb entschied sich das Schweriner Unternehmen auch, einen Teil der Trasse für die Glasfaseranschlüsse zu sponsern.

„Endlich können alle gleichzeitig das Internet nutzen, ohne dass man Angst haben muss, dass in der nächsten Sekunde alles zusammenbricht. Dank der Breitbandversorgung surfen wir mittlerweile mit 50 Mbit pro Sekunde“, freut sich Schulleiterin Ute Ott. Die Lehrer der Karl-Scharfenberg-Schule helfen sich untereinander, um die Technik optimal nutzen zu können. Auch den Schülern ist bewusst, was die neue Technik für sie bedeutet: „Jetzt können wir nicht mehr sagen, dass das Internet nicht funktioniert, und wir deswegen keine Vorträge halten können“, sagt Jenny Hanckel aus der Klasse 9B. An der Ganztagsschule, die derzeit 250 Schüler besuchen, ist es auch möglich, das Internet nach Unterrichtsschluss zu nutzen. „Das war eine Investition in die Zukunft unserer Schüler“, bestätigt Bürgermeisterin Radelow.

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