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Ludwigslust : Schilderwald in Ludwigslust soll weg

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Verkehrsausschuss beriet Konzeption zu innerörtlichen Wegweisern

von
erstellt am 04.Mai.2015 | 07:00 Uhr

In Ludwigslust sollen es Kraftfahrer künftig leichter haben. Übersichtliche Wegweiser sollen her. Darüber beriet jetzt der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr.

Martina Wollinsky von der BDC Dorsch Consult Ingenieurgesellschaft mbH, die sich weltweit mit Verkehrsplanung beschäftigt, stellte das für Stadt erarbeitete Konzept vor. Notwendig wird eine neue Beschilderung im Zusammenhang mit der künftigen Freigabe der A 14 in Richtung Süden. Deshalb solle es dann eine Kombination amtlicher (gelb) und innerörtlicher Wegweiser (weiß) an je einer Aufstellvorrichtung geben. „Ziel ist die Minimierung des Schilderwaldes“, so Martina Wollinsky.

Statt bisher auf über 20 wird in Ludwigslust dann nur noch auf 13 innerörtliche Ziele hingewiesen, darunter Polizei, Jobcenter, Bahnhof und Krankenhaus. Routenführungen sollen künftig zum Beispiel die Richtung zu Bahnhof / Krankenhaus, Zentrum / Rathaus oder Amtsgericht / Kreisverwaltung / Stadthalle weisen.

Uwe Langmaack wie auch Bürgermeister Reinhard Mach wiesen auf ein Problem außerhalb von Ludwigslust hin, dass aber Auswirkungen auf die Stadt haben kann. Es geht um die bereits am Kreisverkehr vor der künftigen Anschlussstelle Grabow stehenden Wegweiser. Der Lkw-Verkehr soll mit Freigabe der A 14 weitgehend aus Ludwigslust herausgehalten werden. Für Brummi-Fahrer beispielsweise, die auf der B 191 aus Dömitz kommen, gibt es aber am Kreisverkehr keinen Hinweis auf die Weiterführung der B 191 an der künftigen Anschlussstelle Neustadt-Glewe. Ungewolltes Ergebnis: Ortsfremde Fahrer nehmen dann möglicherweise weiter den Weg durch Lulu und nicht über die A 14. Reinhard Mach will an das Verkehrsministerium schreiben und darauf hinweisen.

 

 

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