Ludwigslust : Schilder vor der Auflösung

Dem Ludwigsluster Horst Hintze liegen die Hinweisschilder am Herzen. Er meldete sich am „Heißen-Draht-Telefon“. Hier steht er an der Tafel gegenüber dem Krankenhauseingang. Dahinter ein Stück der Stadtmauer, in die Raseneisenstein verbaut ist.
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Dem Ludwigsluster Horst Hintze liegen die Hinweisschilder am Herzen. Er meldete sich am „Heißen-Draht-Telefon“. Hier steht er an der Tafel gegenüber dem Krankenhauseingang. Dahinter ein Stück der Stadtmauer, in die Raseneisenstein verbaut ist.

Ludwigsluster weist auf beklagenswerten Zustand von Hinweistafeln hin

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20. Januar 2016, 17:57 Uhr

Es ist zehn Jahre her, da sind auf Betreiben des Amtes Ludwigslust-Land an mehreren Punkten der Region Hinweisschilder aufgestellt worden. Sie sollten Pausenpunkte für all jene sein, die auf dem Raseneisenstein-Radweg unterwegs sind.

Inzwischen sind diese Hinweisschilder in die Jahre gekommen. Eigentlich müssten sie komplett erneuert werden. Das findet der Ludwigsluster Horst Hintze. Er meldete sich am „Heißen Draht“, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Hin und wieder hat er eine neue Schraube reingedreht oder alte festgezogen. Doch nun muss grundlegend etwas gemacht werden.

In Ludwigslust selbst stehen drei Tafeln – am Krankenhaus, in der Nähe der Vewoba und am Glockenturm vor dem Friedhofseingang. Die Stadt wird sich Gedanken machen. Auch im Amt Ludwigslust-Land ist das Thema auf der Agenda. Der Leitende Verwaltungsbeamte Wolfgang Utecht informiert, dass Gelder, die dafür eingesetzt werden könnten, im Entwurf des Haushaltsplanes stehen, der aber erst auf der Amtsausschusssitzung am 4. Februar auf der Tagesordnung steht.

An verschiedenen Stellen in Norddeutschland haben sich nach der letzten Eiszeit Lagerstätten von Raseneisenstein, auch „Klump“ genannt, gebildet. In Mecklenburg ist die Eisenproduktion aus heimischem Klump seit ca. 300 v. Chr. bekannt. Im 18./19. Jahrhundert wurde er als billiger Baustoff für Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt – vor allem in Landschaften wie der Griesen Gegend, wo es nur wenig Steine gab.

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