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Ludwigsluster Tageblatt

19. November 2017 | 18:53 Uhr

Ludwigslust : Schauplatz der Weltkulturen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bunt, laut und wild: Schüler des Gymnasialen Schulzentrums „Fritz Reuter“ aus Dömitz erlebten heute das „Kultival“ im Zebef

Trommelgeräusche aus der Gästeetage, Poltern im Saal. Das Zebef Ludwigslust hat sich für zwei Tage in einen Schauplatz der Weltkulturen verwandelt. Im Rahmen des „Kultivals“ tanzten die Schüler der 5. Klassen des Gymnasialen Schulzentrums „Fritz Reuter“ aus Dömitz durchs gesamte Haus.

Benjamin Schwarz, zuständig für die Soziokultur im Zebef, organisierte einen bunten Vormittag mit mehreren Angeboten, die die Kinder selbstständig wahrnehmen konnten. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Besuchern des Jugendklubs, die ihre Nationalitäten präsentierten. Afghanische Spiele, wie zum Beispiel eine Art von Abwerfball, brachten Schüler bei diesem Wetter ordentlich ins Schwitzen.

Hamed zeigte den perfekten Hüftschwung für orientalische Tänze. Anfangs ließ das Taktgefühl der jungen Dömitzer etwas zu wünschen übrig, aber am Ende konnte auch das letzte bisschen Schamgefühl besiegt werden.

Petra Timm, Betreuerin im Jugendklub, bot gemeinsam mit Spengul Origami an. Origami kommt aus dem japanischen und ist eine Faltkunst mit Papier. „Das ist für meine Mama“, erzählt Lilli Schwarz und hält begeistert ihre gebastelten Werke hoch. Währenddessen riecht es aus der Küche wie beim Pizzabäcker. Grund dafür: der orientalische Kochkurs von Asad, Karim, Mohammed und Ricarda Wenzel, Mitarbeiterin des Zebefs. Zusammen mit den Kindern kochen sie Reis, schnippeln die Zutaten für einen bunten Salat, backen Brot und bereiten Blumenkohl zu. „Das ist das beste Brot, was ich je gegessen habe“, ruft Maxi Schlede ganz begeistert durch die Küche. Wer nicht so gut im Backen und Kochen war, konnte bei Abdul das Trommeln lernen oder sich mit dem Künstler Klaus Freytag an der Kunst des Schönschreibens „Kalligrafie“ versuchen. „Bis heute wird diese Art von Kunst für japanische oder chinesische Schriftzeichen verwendet“, erklärt der Künstler.

Am Ende gab es neben dem selbst gekochten Essen eine laute Party im Saal, bei der auch Teilnehmer des Deutschkurses gemeinsam mit den Fünftklässlern tanzten und „We will rock you“ anstimmten. Heute besuchen Klassen der Peter-Joseph-Lenné-Schule das „Kultival“ im Zebef.

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