Ludwigslust : Schäden durch Gewitter

Heftige Gewitter zogen am Sonntagabend über die Region hinweg und sorgten für ein bizarres Lichterspiel am Himmel.  Fotos: Drefin
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Heftige Gewitter zogen am Sonntagabend über die Region hinweg und sorgten für ein bizarres Lichterspiel am Himmel. Fotos: Drefin

Äste blockieren Straßen in der Region, Feuerwehren rücken zu unzähligen Einsätzen aus und Autos wurden durch Blitzeinschläge beschädigt.

Zum Abschluss des (hitze-)rekordverdächtigen Wochenendes zogen am Sonntagabend heftige Gewitter mit Starkregen über den Landkreis Ludwigslust-Parchim hinweg. Starke Sturmböen verursachten Schäden entlang der Bundesstraßen, vor allem im Bereich um Redefin und Lübtheen.

In vielen Teilen des Landkreises waren die Feuerwehren im Dauereinsatz. Auf der B 5 bei Redefin konnte der Fahrer eines VW Caddy, Mitarbeiter der Dekra, nicht mehr rechtzeitig bremsen, als ein dicker Ast vor ihm auf die Straße krachte. Es kam zum Zusammenstoß. Der 62-jährige Fahrer aus Hamburg kam mit dem Schrecken davon. Sein Dienstwagen wurde allerdings erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.

Weil die Redefiner Kameraden bereits anderweitig im Einsatz waren, rückte die Freiwillige Feuerwehr Kummer aus, um den Ast zu zerlegen und die Straße freizuräumen. Für die Kummeraner der zweite „Baumeinsatz“ des Wochenendes. Bereits am späten Freitagabend waren die Kameraden ausgerückt, als auf der B 5 am Ortseingang von Kummer ein mächtiger Ast eines Baumes abgebrochen war und die Fahrbahn blockierte.

Eine böse Überraschung erlebten Hagenower in der Augustenstraße. Auf dem Grundstück der ehemaligen Volkshochschule schlug der Blitz in einen Kastanienbaum ein. Die darunter parkenden Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Keines der drei Fahrzeuge konnte mehr gestartet werden. Ein Versuch, die Fahrzeugbatterie zu überbrücken, schlug ebenfalls fehl. Auch der herbeigeeilte Pannendienst konnte nichts ausrichten. Vermutlich sind einige Steuergeräte an den beiden Pkw Opel und dem Volvo durch die Überspannung kaputtgegangen, meinte Michael Rödel, einer der Betroffenen.

In Wittenburg waren die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr noch bis Montagnachmittag mit der Beseitigung von Sturmschäden beschäftigt. Sie hatten 16 Einsätze, bei denen sie umgekippte Bäume oder herabgestürzte Äste beseitigen mussten. Mit ihren Pumpen rückten die Feuerwehrleute in der Bahnhofstraße in Wittenburg an, da diese von Wasser überflutet war, wie Stefan Schwarz, der Wittenburger Wehrleiter informierte.

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