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Schweriner Straße in Neustadt-Glewe : Sanierung jetzt in Sicht

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Stadtverwaltung Neustadt-Glewe informiert Anwohner der Schweriner Straße am 24. Februar auf der Burg über geplante Sanierung

von
erstellt am 14.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Die Fahrbahn ist eigentlich ein Flickenteppich, so manches Schlagloch scheint im Laufe der Jahre gleich mehrfach ausgebessert worden zu sein. Jetzt soll die Schweriner Straße (L 071) in Neustadt-Glewe von Grund auf saniert werden.

Die Stadt will über die geplante Baumaßnahme am Freitag, dem 24. Februar (18 Uhr), in einer Einwohnerversammlung auf der Burg informieren (SVZ berichtete). Vorgesehen sind umfangreiche Arbeiten auch im Umfeld der eigentlichen Fahrbahn. Letztere wird zwischen Scharnhorststraße und dem Kreisel in der Stadt (rund 600 Meter) einschließlich der Busbucht saniert. Daneben sollen neue Parkbuchten für Pkw entstehen und Gehwege erneuert werden.

Neustadt-Glewes zuständige Fachdienstleiterin Dörte Ecks: „Die Stadt wird die Koordinierung aller Arbeiten übernehmen.“ Eine solche Koordinierung ist auch deshalb nötig, weil insgesamt praktisch drei Parteien an der gesamten Baumaßnahme beteiligt sind: neben dem Straßenbauamt Schwerin und der Stadt Neustadt-Glewe auch der ZkWAL.

Die Regenwasserkanäle zwischen der Einmündung Fritz-Reuter-Straße und dem Kreisel sollen nämlich ebenfalls erneuert werden, um zu verhindern, dass Fahrbahn und Gehwege gegebenenfalls überflutet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, das private Grundstücke an der Straße zwecks Regenwasserentwässerung an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden.

Pierre Eikhoff vom zuständigen Fachdienst der Stadt: „In diesem Zusammenhang hat der ZkWAL darum gebeten, das Eigentümer entsprechende Informationen zur künftigen Regenwasserentwässerung ihrer Grundstücke mitteilen.“ Hintergrund: Der geplante Regenwasserkanal muss natürlich so groß gebaut werden, dass er die abzuleitende Wassermenge aufnehmen kann.

Noch nicht fest steht indes, wann die Straßensanierung in Neustadt-Glewe beginnen kann. Zunächst müssen für die beteiligten Seiten die konkreten Kosten feststehen. „Dann kann mit der Ausschreibung begonnen werden“, so Pierre Eikhoff. Ziel sei es, dass diese möglichst noch in diesem Jahr erfolgen kann.

Mit der Sanierung zwischen Ortseingang und Kreisel in Neustadt-Glewe wird dann praktisch der Lückenschluss vollzogen, nachdem die Landesstraße 071 vergangenen Sommer bereits zwischen Neustadt-Glewe und Wöbbelin erneuert worden war.

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