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Wir in Zierzow : Sanierung der Dorfkirche in Sicht

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Förderverein zum Erhalt des Bauwerks: Erster Bauabschnitt könnte im Mai starten

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 18:46 Uhr

Gute Stimmung unter den Mitgliedern des Förderverein zum Erhalt der Dorfkirche Zierzow: Mit dem ersten Bauabschnitt kann schon bald begonnen werden. Die mit Backsteinen ausgefachte Fachwerkkirche muss dringend saniert werden. Im Oktober 2014 hatte das Architekturbüro Lemke-Uphaus aus Parchim schon ein Sanierungskonzept erstellt. Umfangreich sei die Kirche im Innen- wie im Außenbereich zu erneuern.

„Wir haben schon Fördermittel da, wir können anfangen, wenn die Ausschreibungen erfolgt sind und es das Wetter erlaubt“, freut sich Charlotte Schmidt vom Kirchgemeinderat und Mitglied der Förderinitiative beim jüngsten Treffen. Die Ausschreibungen sollen ab April starten, mit dem ersten Sanierungsabschnitt der Zierzower Kirche könnte dann im Mai begonnen werden. Erste wichtige Maßnahme ist die Restaurierung der Außenfassade, bis zum Jahresende sollen die Mittel verbaut werden.

„Aus Mitteln des Bundes und des Denkmalschutzes haben wir nun 168  000 Euro für die Kirchensanierung zur Verfügung“, berichtet Kirchgemeinderatsmitglied Karola Müller. Gemeinsam mit Herbert Baarslag, Mitglied der Gemeindevertretung aus Zierzow, Harry Holzwarth, stellvertretender Sprecher, und Reinhardt Mussar, dem Sprecher der „Förderinitiative“, und natürlich Pastorin Veronika Hansberg hat sie sich diesem Vorhaben verschrieben. „Knapp 50  000 Euro aus Spenden und Kollekten und aus Zuwendungen kamen in der Vergangenheit von Firmen und privaten Spendern zusammen. Unser Eigenanteil beträgt zwischen 50  000 und 60  000 Euro“, so Karola Müller. „Natürlich freuen wir uns, wenn weitere Spenden auf das Konto der Kirchengemeinde Muchow mit dem Verwendungszweck ,Kirche Zierzow’, EKK Kassel BLZ 520 604 10, Konto 534 09 85, IBAN DE45 5206 0410 0005 3409 85, BIC GENODEF1EK1, für die Sanierung der Dorfkirche in Zierzow eingehen“, ergänzt Harry Holzwarth.

Beim Gemeindefest im Juli 2015 kamen rund 3000 Euro für dieses ehrgeizige Ziel zusammen. Die Stiftung „Dorfkirchen in Not e.V.“ hat sich mit 10  000 Euro eingebracht, auch die private Zilmer-Stiftung unterstützt das Vorhaben. Und es gibt noch einige andere Stiftungen, die ebenfalls Spenden geben wollen. Eine große Zahl ist in den vergangenen Wochen und Monaten angeschrieben worden und viele haben ihre Hilfe zugesagt. Sehr zur Freude des Fördervereins zum Erhalt der Dorfkirche Zierzow, der die Sanierung schon seit vielen Jahren zu den vordringlichen Vorhaben in der Gemeinde zählt und das nun in Angriff genommen werden kann. „Und unser Spendenkirchlein, eine besondere Spendenbox in Form der Dorfkirche, die die beiden Zierzower Tischler Peter und Dieter Tremp gefertigt haben, steht bei jedem Gottesdienst da“, sagt Karola Müller. Und der Erfolg ließ sich bereits im vergangenen Jahr in Zahlen belegen: Vom Sommerfest bis zum Jahresende kamen rund 600 Euro zusammen. „Wir wollen auch Straßensammlungen organisieren, um möglichst noch viele weitere Unterstützer zu gewinnen“, ergänzt Charlotte Schmidt.

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