Neustadt-Glewe : Sanierung auch neben der Straße

Die Schweriner Straße in Neustadt-Glewe soll erneuert werden. Fotos: andreas münchow
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Die Schweriner Straße in Neustadt-Glewe soll erneuert werden. Fotos: andreas münchow

Sanierung der Schweriner Straße in Neustadt-Glewe: Vor den Planungen muss die Stadt über Anlagen, wie Gehwege, entscheiden

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27. Juni 2016, 21:00 Uhr

Nicht nur im „Wald“ soll gebaut werden.

Die Schweriner Straße in Neustadt-Glewe zwischen Kreisel und Ortsausgang ist recht uneben – vorsichtig ausgedrückt. Ebenso, wie ihre „Fortsetzung“ außerorts nach Wöbbelin, die von Wald umgeben ist. Letztere „Holperpiste“ soll ab diesem Sommer saniert werden (SVZ berichtete). Und auch für die Fahrbahn im Ort zwischen besagtem Kreisel und Ortsausgang ist eine Lösung in Sicht.

Dörte Ecks, zuständige Fachdienstleiterin im Rathaus: „Entsprechend einer Vereinbarung mit dem Straßenbauamt Schwerin übernehmen wir für das Amt die Koordinierung bei der Erneuerung der Schweriner Straße in Neustadt-Glewe.“ Die Kosten für die Sanierung der Straße (Landesstraße 071) übernimmt das Straßenbauamt.

Bevor es aber in die eigentlichen Planungen geht, muss die Stadt entscheiden, was mit jenen Anlagen geschehen soll, die sich in der Baulast der Stadt befinden und von ihr finanziert werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Gehwege und sogenannte Busbuchten.

Der Bau- und Umweltausschuss Neustadt-Glewes hatte auf seiner jüngsten Sitzung zu diesem Thema beraten. Am 7. Juli nun soll die Stadtvertretung darüber entscheiden. Nach Empfehlung des Bauausschusses sollen der Gehweg und der Busbord auf der südlichen Seite erneuert werden. „Die Busbucht auf dieser Seite könnte dann auch als Busparkplatz genutzt werden, zum Beispiel bei Veranstaltungen, wie dem Burgfest“, so Fachdienstleiterin Dörte Ecks gestern gegenüber SVZ. Es ist kein Geheimnis, dass es in Neustadt-Glewe in Hinsicht auf Busparkplätze einen Mangel gibt.

Die Busbucht auf der gegenüberliegenden nördlichen Seite dagegen soll künftig wegfallen. Grund: Sie ist zu eng und kann nicht erweitert werden. Hier könnten die Busse auf der Fahrbahn anhalten, die Busborde sollen erneuert werden. Der Gehweg auf dieser nördlichen Straßenseite soll nicht erneuert werden, da er bereits nach der Wende saniert wurde.

Zu den weiteren Maßnahmen, die der Bauausschuss empfiehlt, gehört auch der Bau einer Mittelinsel am Kreisel. Damit sollen es Fußgänger leichter haben, die Fahrbahn zu überqueren. Gleiches soll laut Empfehlung des Ausschusses auch in der Einmündung in die Rudolf-Tarnow-Straße erfolgen.

Er steht am Straßenrand und fällt höchstens auf, weil er völlig verrostet ist: Ein alter Fahnenmast an der Schweriner Straße. Hier, so eine weitere Empfehlung, sollen neue Masten für sogenannte Banner aufgestellt werden. „Hier könnten dann zu bestimmten Veranstaltungen in der Stadt Besucher durch aufgespannte Transparente begrüßt werden“, so Dörte Ecks.

Wie gesagt: Stimmt die Stadtvertretung den Empfehlungen des Ausschusses zu, sind die Voraussetzungen für die entsprechenden Planungen gegeben. Nach deren Abschluss können die Arbeiten beginnen.

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