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Unternehmen präsentiert sich auf der BioFach : Sanddornblätter als Creme-Grundlage

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Säfte, Tees, Aufstriche, Öl- und Essig-Erzeugnisse, Alkoholisches und Naschereien aus dem Hause Sanddorn Storchennest Ludwigslust sind bereits in vieler Munde - und das waren sie auch auf der Messe BioFach 2012.

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erstellt am 23.Feb.2012 | 10:00 Uhr

Ludwigslust | Säfte, Tees, Aufstriche, Öl- und Essig-Erzeugnisse, Alkoholisches und Naschereien aus dem Hause Sanddorn Storchennest Ludwigslust sind bereits in vieler Munde - und das waren sie aktuell auch auf der jetzt zu Ende gegangenen Messe BioFach 2012 in Nürnberg. Die Fachleute aus dem Bereich der Bioproduzenten, die aus ganz Deutschland zu diesem Event gekommen waren, konnten sich von der Qualität der Produkte aus Ludwigslust überzeugen. "Über die Agrarmarketing MV haben wir unsere Produktpalette vorstellen können, so wie wir es auch schon auf der Präsentation auf der Bio-Fachmesse im Jahr zuvor gemacht haben", erläuterte Ilona Schreiber, die Geschäftsführerin von Sanddorn Storchennest.

"Unser Hauptaugenmerk lag dabei natürlich auf der Vermarktung und auf dem Absatz unserer Produkte, was ja das Hauptanliegen solcher Messeauftritte ist. Wir haben Verträge mit Großkunden abgeschlossen, die aus den südlichen Bundesländern kommen." Und da ist schon etwas ganz Besonderes, zum Beispiel mit Edeka-Zulieferern ins Geschäft kommen zu können und neue Aufträge an Land zu ziehen. "Unter dem Strich waren wir sehr zufrieden mit der Bio-Fachmesse in Nürnberg, wir würden auch gern im Oktober an der Bio Nord in Hannover teilnehmen", verrät Ilona Schreiber die nächsten Pläne des Unternehmens hinsichtlich der Präsentationen auf dem Messeparkett.

"Auf der Bio-Fachmesse in Nürnberg gab es auch Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus. Bei dieser Zusammenkunft auf dem Ausstellerabend ist bei der Begegnung mit dem Minister die Idee entstanden, ein Sanddorn-Kompetenzzentrum in Ludwigslust zu errichten, da wir das älteste und ertragreichste Sanddornunternehmen Deutschlands sind", ergänzte Ilona Schreiber. Im April, so die Geschäftsführerin weiter, werde es einen Termin im Landwirtschaftsministerium in Schwerin mit Dr. Backhaus und Referent Dr. Kai-Uwe Kachel geben.

Zuvor aber heißt es für Ilona Schreiber, die Hausaufgaben zu machen, das Konzept zu erstellen und Partner dieses Vorhabens, so den Wirtschaftsförderer der Stadt, mit ins Boot zu nehmen, um dieses Projekt zum Laufen zu bringen. Aber an Innovationen ist das noch nicht alles, denn Sanddorn Storchennest ist auch in der Forschung tätig. "Wir sind seit Oktober 2011 an einem Verbundprojekt beteiligt, in dem es darum geht, an der Wertschöpfung der Sanddornpflanze zu arbeiten. Dabei dreht sich alles um die Nutzung der Sanddornblätter. Das Forschungsprojekt untersucht die inhaltliche Verwertung der Blätter, die bislang nur als Dünger genutzt wurden, für die Kosmetik. Sanddornblätter-Konzentrat soll die Grundlage für eine Antiaging-Creme 50 Plus sein." Kooperationspartner sind dabei das Untersuchungs-, Beratungs- und Forschungslaboratorium in Altlandsberg, das Uniklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, und die LOGO Cos Naturkosmetik AG in Salzhemmendorf. Das Forschungsvorhaben soll 2013 abgeschlossen sein.

Zu den Vorhaben in nächster Zeit gehört der Auftritt des Ludwigsluster Bio-Unternehmens auf der Hanseschau Wismar. Auch wenn sich hier bei dieser Endverbrauchermesse im Vergleich zur Nürnberger Expertenmesse nicht die ganz großen Umsätze erzielen lassen, so ist es aus Sicht von Ilona Schreiber doch wichtig, die Firma aus Ludwigslust, die zu den besonderen Wahrzeichen der Stadt gehört, bekannter zu machen, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Um damit letztlich auch neue Aufträge zu bekommen, die dem Unternehmen und den Beschäftigten auch in der Zukunft Existenz und damit Arbeitsplätze sichern. Aktuell sind neun Mitarbeiter bei Sanddorn festangestellt, rund 35 Helfer kommen in der Erntesaison hinzu.

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