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Verkaufsmesse „LebensArt“ : Redefin ruft die Gartenfreunde

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Verkaufsmesse „LebensArt“ kommt ab 29. Mai zum 11. Mal auf das Gelände des Landgestüts / Organisatoren rechnen mit Rekorden

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erstellt am 22.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Es ist wieder soweit, am Wochenende nach Pfingsten wappnet sich Redefin wieder für den Ansturm der Schau- und Kauflustigen. Die „LebensArt“ kommt als „Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle“, wie sie sich selber bezeichnet auf das Gestütsgelände. Schon jetzt ist alles für neue Rekorde gerüstet, vor allem bei den Ausstellern. Ausstellungsleiter Burkhard Golla rechnet mit 180, das wären mehr als im vergangenen Jahr. Und, wenn das Wetter mitspielt, wird auch wieder eine Besuchermarke jenseits der 25 000 angepeilt.

Viel mehr wird aber auch nicht gehen, denn der Platz auf dem Gestütsgelände ist begrenzt. Zwar konnten einige Aussteller noch in der Reithalle untergebracht werden, wird es an den Außenständen ein wenig enger zugehen, doch die Grenzen des reinen Wachstums sind erreicht. Golla: „Viel größer wollen wir in Redefin auch gar nicht werden, wir schauen lieben mehr auf die Qualität dessen, was wir zusammen mit den Ausstellern den Besuchern anbieten können. Das wird honoriert.“

Unter den zahlreichen Verkaufsausstellungen, die unter der Bezeichnung „LebensArt“ laufen, genießt Redefin einen besonders guten Ruf. Zum einen, weil die Messe vom Start weg ein Erfolg war. Zum anderen, weil zahlreiche Aussteller in Redefin tatsächlich Geschäft machen. Das liegt vor allem an der höchst unterschiedlichen Zusammensetzung des Besucherstroms. Neben den Gästen aus der unmittelbaren Umgebung zieht Redefin auch zahlungskräftige Besucher aus dem nahen Hamburger Umland sowie aus dem niedersächsischen Bereich an.

Es ist das Wochenende, an dem traditionell die Frauen den Ton angeben, die Männer werden nur mitgenommen. Die Organisatoren wollen beiden etwas bieten, kennen aber auch die Rollenverteilung. Golla: „Ich erinnere mich an eine Episode, wo ich auf einen wütenden Mann traf, der brubbelnd unseren Flyer zerriss und ihn wegwarf. Als ich ihn darauf ansprach erklärte er mir, dass er sauer sei. Mit seiner Frau habe er ausgemacht, dass maximal 300 Euro ausgegeben werden. Jetzt sei man gerade zur Hälfte durch, das Geld sei weg und er habe noch nicht einmal ein Bier gehabt. Ich habe gelacht und den Mann dann auf ein Bier eingeladen.“

Neben den reinen Verkaufsangeboten gibt es auch in diesem Jahr ein umfangreiches Rahmenprogramm. Ein Hauptpart kommt dabei den Pferden zu – von stattlich groß bis ganz klein, wobei seit Jahren die Shetland-Ponys besonders für sich einnehmen. Kulinarisch soll es um viele Mecklenburger Spezialitäten gehen. Die Ausrichter wollen sich in diesem Jahr ganz besonders bei der Feuerwehr bedanken, die den Autostrom lenkt. Mit einer Spende soll die Jugendarbeit der Wehr direkt unterstützt werden.

 

 






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