Aktionstag in Ludwigslust : Reaktionszeit testen

Gemeinsam für Sicherheit: Karin Rühlicke von der Verkehrswacht, Thilo Warmbier und weitere Partner
Gemeinsam für Sicherheit: Karin Rühlicke von der Verkehrswacht, Thilo Warmbier und weitere Partner

Beim Aktionstag konnten Senioren sich informieren und ausprobieren

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08. Juli 2018, 05:00 Uhr

„Wir wollen den Senioren zeigen, welche Vorteile ein Rollator bringt“, erklärt Karin Rühlicke von der Verkehrswacht ein Anliegen des Aktionstages „Mobil bleiben, aber sicher“ auf dem Alexandrinenplatz. In Zusammenarbeit mit Polizei, AOK, dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und weiteren Partnern will die Verkehrswacht ältere Menschen aufklären, Tipps geben und sie schulen.

Thilo Warmbier vom gleichnamigen Ludwigsluster Sanitätshaus erklärt Interessierten, worauf es beim Kauf eines Rollators oder eines Elektromobils ankommt und welche Modelle am besten für den Alltag geeignet sind. Auf einem extra aufgebauten Parcours konnten die Senioren selbst ausprobieren, wie der Rollator auf unterschiedlichem Terrain reagiert. „Kies, Sand und andere Böden dürfen kein Problem für den Helfer auf Rädern sein“, so Thilo Warmbier.

Die Ludwigsluster konnten sich auch über geeignete Kraftfahrzeuge informieren. Denn im höheren Alter ist es wichtig, gut ins Auto einsteigen, leicht ein- und ausladen zu können. Wie man im Straßenverkehr noch zurechtkommen würde und wie die Reaktionszeit ist, konnte man in einem Fahrsimulator testen. Der Simulator, der vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr bereit gestellt wurde, bietet aber auch ein Programm für Fahranfänger und andere Verkehrsteilnehmer an. Dabei entsteht am Bildschirm der Eindruck, den ein Kraftfahrer nach Alkoholkonsum hat. So soll klar gemacht werden, wie gefährlich Alkohol am Steuer ist.

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