Ludwigslust : Ratgeber gibt Tipps für Ältere

Landrat Rolf Christiansen im Gespräch mit den Präventionsbeamten der Polizei, Ralf-Theo Mundt und Eckard Tackmann (v. l.).  Fotos: muen
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Landrat Rolf Christiansen im Gespräch mit den Präventionsbeamten der Polizei, Ralf-Theo Mundt und Eckard Tackmann (v. l.). Fotos: muen

Landkreisweites Informationsnetzwerk für Senioren am Mittwoch gestartet / Fachtagung zum Thema Älterwerden im Landkreis

svz.de von
30. März 2016, 21:00 Uhr

„Alt werden kann schön sein, man wird gelassener...“. So Landrat Rolf Christiansen am Mittwoch mit einem Schmunzeln auf dem Fachtag zum Thema Älterwerden im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Im Hauptteil seiner Ausführungen allerdings ging Rolf Christiansen auf die Probleme des demographischen Wandels auch im Landkreis ein. Er wies darauf hin, dass 2012 im Landkreis 21,5 Prozent aller Einwohner 65 Jahre und älter waren, im Jahre 2030 würden es 32,4 Prozent sein. „Die demographische Entwicklung unserer Bevölkerung stellt uns und unseren Landkreis vor neue Herausforderungen und wir müssen die richtigen Weichen stellen. Der Seniorenratgeber ist ein Baustein des Informationsnetzwerkes“, so der Landrat.

Das landkreisweite Informationsnetzwerk für Senioen ging gestern an den Start. Es war eines der zwölf Teilprojekte des Gesamtprojekts „Demographie und Daseinsvorsorge“ der Metropolregion Hamburg.

Der Seniorenratgeber, den das Büro für Chancengleichheit nun veröffentlicht hat, informiert über Beratungsmöglichkeiten und Hilfen, um Probleme zu bewältigen. Neben allgemeinen Themen, wie zum Beispiel Rente oder Schutz vor Kriminellen, informiert der Ratgeber unter anderem auch über Einrichtungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim, in denen Senioren Unterstützung finden können.

Im Foyer des Landratsamtes in Ludwigslust, in dem die Fachtagung am Mittwoch stattfand, informierten verschiedene Einrichtungen über ihre Angebote für Senioren. Christine Lübbe, Geschäftsführerin des Betreuungsvereins Südwest Mecklenburg e. V.: „Der Beratungsbedarf beispielsweise zur Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht steigt in der letzten Zeit. Wir führen sehr viele solcher Beratungen durch.“ Auch die Polizei präsentierte sich mit einem Stand. Die Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Ludwigslust, Ralf-Theo Mundt und Eckard Tackmann, stellten u. a. Broschüren vor, die darüber informieren, wie sich speziell Senioren vor Trickbetrügern und dem berüchtigten „Enkeltrick“ schützen können. „Wir haben auch ein kleines Sortiment an Schlössern hier, mit denen zum Beispiel Nebengelasse besser gesichert werden können“, sagte Polizeihauptmeister Ralf-Theo Mundt.



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