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Ludwigslust/Vielank : Radweg: Lückenschluss an der B 5

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Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Baubeginn Ende Mai vorgesehen / Für Radweg zwischen Jessenitz und Vielank weitere Zählung geplant

svz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Bis zum Herbst müssen Radfahrer zwischen Kummer und Ludwigslust noch einen Umweg in Kauf nehmen. Erst dann können sie auf direktem Weg sicher von ihrem Ortsteil in die Stadt kommen. Im Sommer wird die rund 2,5 Kilometer lange Lücke im Radweg an der B 5 geschlossen. Ende Mai/Anfang Juni sollen die Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Abzweig Mäthus und Kummer beginnen, wie Wilfried Schubert, Dezernatsleiter beim Straßenbauamt Schwerin, auf Anfrage mitteilte. „Rund vier Monate wird die beauftragte Firma benötigen, so dass der Radweg bis Ende des Herbstes fertig sein wird.“

Der im vergangenen Jahr begonnene Abschnitt zwischen dem Abzweig Mäthus und dem Abzweig Hornkaten soll dagegen im Frühjahr vollendet sein. Noch fehlt die 2,5 Zentimeter starke Asphaltdeckschicht, die im Spätherbst nicht mehr eingebaut werden konnte.

Auch die Weiterführung des Radweges von Kummer bis zum Abzweig Picher hat das Straßenbauamt im Blick. „Die Planungen schreiten voran. Ziel ist ein Baubeginn im kommenden Jahr“, erklärte Wilfried Schubert. „Das ist aber abhängig vom Grunderwerb.“ Die Absprachen dazu laufen. Ein zügiger Baubeginn ist nur möglich, wenn der freihändige Grunderwerb – ohne aufwendiges Planverfahren – gelingt. Rund 350 000 Euro Investitionskosten werden für die 2,6 Kilometer lange Trasse erwartet.

Während bei Ludwigslust also schon gebaut wird, wird zwischen Vielank und Lübtheen noch gezählt. Nach dem Bau des Radweges von Lübtheen bis Jessenitz im vergangenen Jahr geht es jetzt um dessen Weiterführung bis Vielank. Obwohl erste Zählungen eine zu geringe Verkehrsbelastung der Strecke ergeben hatten, ist das Projekt noch nicht endgültig vom Tisch. „Radwege werden dort gebaut, wo das Verkehrsaufkommen recht hoch ist“, erklärte Wilfried Schubert eine Prämisse. „Aber auch vorhandene oder geplante andere Radwege spielen dabei eine Rolle.“ Das Stichwort lautet Lückenschluss. In diesem Jahr soll es eine weitere Verkehrszählung geben, allerdings erst im Herbst, weil erst die Straßenbauarbeiten abgeschlossen und das Ende der Ferien- und Urlaubszeit abgewartet werden sollen. Ob dann die geforderten durchschnittlich 2500 Fahrzeuge am Tag erreicht werden, wird sich zeigen. Wenn nicht, bestünde immerhin die Chance, dass der Radweg trotzdem gebaut wird, um die Lücke zu schließen.

Im Zuständigkeitsbereich des Straßenbauamtes Schwerin fließen in diesem Jahr rund 1,3 Millionen Euro in den Bau von Radwegen an Landesstraße. Für Radwege an Bundesstraßen sind es 2,2 Millionen Euro.

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