Eldena : Projekttag am Backofen

Die Grundschüler waren begeistert, dass sie in der Bäckerei Senger kleine Leckereien backen konnten.
Die Grundschüler waren begeistert, dass sie in der Bäckerei Senger kleine Leckereien backen konnten.

Eldenaer Schüler kreierten in der Konditorei Senger leckere Plätzchen

svz.de von
25. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Die vierte Klasse der Grundschule Eldena beendete das Jahr beim Plätzchenbacken in der Konditorei von Klaus Senger. Für die Schüler war eine solche Unterrichtsstunde kein Neuland. Jedes Jahr sind sie einmal – die Jahre zuvor stets zum Nikolaustag – in der Backstube. In diesem Jahr zwang Orkan „Xaver“ zum Verschieben dieses traditionellen Termins.

Den letzten Schultag des Jahres in einen Projekttag zu verwandeln, um sich den Duft von Pfeffernüssen um die Nase wehen zu lassen, erfreute die Grundschüler. Bei der Frage, wer gern einmal Bäcker werden möchte, flogen nicht ganz unerwartet drei Arme hoch. Es waren Leon Avi Größler, Timo Becker und Jan Audorff.

Nach dieser positiven Reaktion machte Konditor Senger noch einmal die Unterschiede zwischen Bäcker und Konditor deutlich. Bei einem Konditor ist Abwechslung gegeben und Kreativität gefragt. Der Konditor erläuterte, dass seine Rezepte zum Teil schon sehr alt sind. Das für die braunen Pfeffernüsse sei über 100 Jahre alt. Die Verfeinerung von Plätzchen mit Kirschen kannte Bärbel Senger von ihrer Großmutter.

Und dann ging es ans Backen. Drei Schüler rollten den Teig, mehrere stachen mit Formen die Plätzchen aus und weitere verzierten diese. Die Kinder wurden zu kleinen Künstlern. Natürlich durfte ein Nikolaus nicht fehlen. Klassenlehrerin Petra Klückmann war stolz auch auf ihre Jungen, die eindeutig in der Mehrzahl waren. Konditor Klaus Senger schob ein Blech nach dem anderen in den Ofen. Ehefrau Bärbel Senger tütete die fertig gebackenen Plätzchen ein, denn selbstverständlich nahmen die Mädchen und Jungen ihre gebackenen Schätze mit nach Hause. Ein Dank ging an den Konditor Klaus Senger, der es ermöglichte, dass sich die Schüler intensiv mit diesem Handwerk auseinandersetzen konnten.

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