Dömitz : Probefahrt für Weltrekord

Die Probefahrt brachte den Organisatoren wichtige Erkenntnisse.
Die Probefahrt brachte den Organisatoren wichtige Erkenntnisse.

Längste fahrende Radlerkette soll am 4. Mai über den Elberadweg rollen

svz.de von
27. März 2014, 13:04 Uhr

Rund 50 Wagemutige trafen sich an der Dömitzer Festung, um beim Probelauf für den Weltrekordversuch „Längste fahrende Radlerkette“ dabei zu sein. Torsten Schulz, Bürgermeister von Damnatz und Mitorganisator, gab Informationen zum Ablauf der Probefahrt und den Verhaltensweisen. Er führte die Testfahrer auch an. Die Organisatoren wollten mit den Freiwilligen Erkenntnisse zu den „Knackpunkten der Strecke“ und Verhaltensweisen der Probefahrer gewinnen.

Auf der Messstrecke zwischen Dömitzer Brücke und Kamerun hat die Gruppe diszipliniert versucht zu tun, worauf es beim Rekordversuch ankommen wird: mit höchstens zwei Metern Abstand zum Vordermann 3,2 Kilometer zurücklegen. Die Deichauffahrt bei Kamerun zeigte aber, wie schwierig das dort einzuhalten ist. Oliver Hänsel, Koordinator des Elberadwegs, war trotzdem zufrieden. „Der Erkenntnisgewinn war groß, da wir nun wissen, worauf wir verstärkt achten müssen“, sagte er. Für Torsten Schulz wurde klar: „Wir müssen das Tempo vorn nochmal senken auf höchstens zehn Kilometer pro Stunde.“ Die Probefahrer waren zufrieden und hatten Spaß an der Aktion bei schönstem Frühlingswetter.

Der Guinness-Weltrekordversuch „Längste fahrende Radlerkette“ soll am 4. Mai 2014 von Dömitz nach Damnatz führen. Zur Saisoneröffnung sollen durch einen Weltrekord auf dem Elberadweg positive Bilder in die Republik gesandt werden: „Der Elberadweg ist fit und sogar rekordträchtig“.

Informationen zur Aktion und zur Teilnahme gibt es im Internet unter www.radlerkette-elbe.de. Online und per Telefon bei der Koordinierungsstelle (Tel. 05862 969720) können sich alle Interessierten zur Rekordversuch-Veranstaltung anmelden, die 12 Jahre oder älter sind und sich zutrauen, rund zehn Kilometer konzentriert zu fahren.


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