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Ludwigsluster Tageblatt

11. Dezember 2017 | 10:57 Uhr

Güritz : Premiere im eigenen Wohnzimmer

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Hobbyautorin Elke Ferner nimmt ihre Gäste mit auf eine literarische Reise und ruft viele Erinnerungen aus vergangenen Zeiten hervor

svz.de von
erstellt am 11.Apr.2017 | 07:00 Uhr

Vom Stricken, vom Kinderkriegen, von Viehhändlern, vom Frauentag, von Geschwistern, vom Leben in der DDR und von einem schlauen Kerlchen, der Fliegen fangen wollte – Elke Ferner hatte für die Gäste ihrer ersten Wohnzimmerlesung am Sonntagnachmittag in Güritz eine bunte Auswahl ihrer eigenen Kurzgeschichten und Anekdoten zusammengestellt. Insgesamt 16 Zuhörer hatten es sich im heimischen Wohnzimmer der Hobbyautorin gemütlich gemacht und lauschten den Geschichten aus der vergangenen Zeit.

Die Idee zu einer Wohnzimmerlesung stammt aus dem Wendland. „Ich habe von so einer Lesung aus der Zeitung erfahren und dachte mir, das kann ich doch auch mal machen“, erklärt Elke Ferner. Zuvor hatte sie auch schon Lesungen in ihrem Garten angeboten. Die Hobbyautorin und leidenschaftliche Heimat- und Familienforscherin hat in den letzten Jahren bereits mehrere Bücher geschrieben, darunter „Anekdoten aus der DDR“ in zwei Teilen und „Durch die Jahre – Episoden aus Mecklenburg“. Aus diesen las sie witzige, aber auch ernste Abschnitte vor und brachte die Anwesenden zum Schmunzeln und Nachdenken.

Die Gäste, die aus Eldena, Karstädt, Glaisin und natürlich aus Güritz kamen, brachten Blumen und Kuchen mit und machten es sich im großzügigen Wohn- und Esszimmer von Elke Ferner bei erfrischenden Getränken gemütlich. „Viel mehr hätten auch nicht kommen dürfen“, so Elke Ferner. Mit einem beherzten „Denn man tau“ beginnt sie die Lesung und entführt die Zuhörer knapp zwei Stunden lang auf eine literarische Reise. Zwischen den Geschichten und Anekdoten ist immer Zeit für einen kurzen Austausch und die Gäste, die sich auch untereinander kennen, schwelgen in Erinnerungen und geben eigene Erfahrungen gerne preis.

Mit der Anekdote „Tradition adé“ beendete Elke Ferner ihre erste Wohnzimmerlesung und die Gäste bedankten sich mit Applaus und begeisterten Worten. Anschließend wartete eine reich gedeckte Kaffeetafel auf alle und so blieb noch genügend Zeit, um sich über das Gehörte und mit der Autorin auszutauschen.

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