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Ludwigslust : Präsentation im Fünf-Minuten-Takt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Neujahrsempfang des Zebef: Sportlicher Rundkurs durch die sieben Projekte des Hauses / Geschäftsführer Fabian Vogel setzt auf Vielfalt

Bei einem kleinen Neujahrsempfang hat sich das Freizeitzentrum Zebef („Zentrum für Bildung, Erholung und Freizeit“) Ludwigslust auf außergewöhnliche, kurzweilige Weise den etwa 50 Gästen vorgestellt. SVZ-Redakteur Uwe Köhnke sprach mit Zebef-Geschäftsführer Fabian Vogel.
Wie haben Sie das Haus präsentiert?
Vogel:
An sieben Stationen haben die Gäste das Zebef kennen gelernt. Und wer sie alle durchlaufen hatte, durfte an der achten, am Büfett, teilnehmen (schmunzelt). Die Stationen waren die Schülerfirmen, die Kinder- und Jugendwerkstatt, Jugendkultur, Familienarbeit, Umweltarbeit, der Jugendklub und das Mehrgenerationenhaus. An diesen wurde jeweils in fünf Minuten kurz berichtet, was 2013 gelaufen ist. Und dann durften die Standbesucher sagen, ob ihnen das gefallen hat, oder auch Wünsche äußern, was man nochmal machen könnte. Die Besucher haben schnell einen Überblick bekommen, und das war uns wichtig.
Und wie war die Resonanz auf diese Schnellvorstellung des Zebef?
Wir hatten draußen einen Feedback-Zettel. Auf der rechten Seite mit dem traurigen Gesicht stand nichts, das hat uns gefreut. Auf der linken Seite „Super!“, „Ok.!“, „Kurzweilig!“, „Unterhaltsam!“, „Sportlich!“ und mehr. Es war wirklich eine sehr sportliche Veranstaltung, weil es so schnell ging. Aber die Gespräche gingen nachher noch über eine Stunde weiter. Im Nachgang gesehen, waren die Stationen nur ein Anfangspunkt, um noch weitere Gespräche führen zu können. In fünf Minuten ein ganzes Jahr zusammenzufassen, das schafft man eben nicht. Es war ein Impuls weiterzudenken, vielleicht auch in eine andere Richtung. Aber es sind zum Beispiel noch ein paar „Oma Hurtigs“ dazugekommen (Senioren, die jungen Familien bei der Kinderbetreuung helfen wollen, d. Red.) oder Ideen für die Nutzung unserer Bühne im Saal.
Was hatten Sie für Gäste eingeladen?
Es waren Ehrenamtliche und Kursleiter, die in unseren Einrichtungen aktiv sind wie zum Beispiel Leute aus der Schülerfirma, Jugendliche aus dem Jugendklub, die ihn dann auch selber präsentiert haben, Kooperationspartner, mit denen wir im letzten Jahr viel gemacht haben, und ein paar Leute aus der Politik.
Hat Fabian Vogel ein Lieblingsprojekt des Zebef? Eines, das er am meisten schätzt?
Nein. Das Gesamte ist mein Lieblingsprojekt. Alles. Die Vielfältigkeit und die Heterogenität finde ich wichtig. Wenn ich nur ein Lieblingsprojekt hätte, würde ich vielen unserer Nutzer nicht gerecht werden können. Deshalb ist es mir lieber, dass wir ein breit aufgestelltes Angebot vorhalten. Auch wenn es weniger Menschen in Mecklenburg werden, bleiben doch die Ansprüche und Wünsche weiterhin vielfältig. Deswegen brauchen wir ein breites Angebotsspektrum. Das können wir vorhalten, weil uns besonders die Stadt Ludwigslust und der Landkreis so gut unterstützen.
Sie sind jetzt im dritten Jahr im Zebef, haben im Januar 2012 angefangen. Sie kamen aus Berlin in den Norden. Sind Sie inzwischen richtig angekommen?
Ja, jeden Tag aufs Neue.
War es das, was Sie sich vorgestellt hatten?
Nein, nicht hundertprozentig. Aber das ist es ja meistens nicht. Man geht ja auch mit bestimmten Vorstellungen in die Schule und verlässt sie mit ganz anderen. Und so gehe auch ich morgens in mein Büro und abends mit neuen Ideen wieder nach Hause. Ich glaube, wenn das nicht mehr so wäre, würde ich mir einen anderen Job suchen.
Ich entnehme Ihren Worten, dass Sie gern an Ihren Arbeitsplatz im Zebef gehen.
Ja, aber ich gehe auch gern nach Hause, weil Ludwigslust eine schöne Stadt ist und meine Familie sich hier wohlfühlt.
Vielen Dank für das Gespräch!

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von
erstellt am 21.Jan.2014 | 18:03 Uhr

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