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Ludwigsluster Tageblatt

18. November 2017 | 05:51 Uhr

Dömitz : Potenzial weiter ausschöpfen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Dömitzer Stadtvertreter beschließen Grundlage zur Erhebung von Marketingbeiträgen im Tourismusbereich. Neues Mitglied nimmt Arbeit auf

Bevor die Tagesordnung der Sitzung der Stadtvertretung Dömitz in Angriff genommen werden konnte, begrüßte Bürgermeister Helmut Bode zunächst einen neuen Stadtvertreter. „Michael Porep rückt für Cornelia Schymanski nach“, so der Bürgermeister. Cornelia Schymanski hatte ihr Mandat aus beruflichen bzw. zeitlichen Gründen zurückgegeben, nachdem sie seit der Kommunalwahl im Jahr 2014 in der Stadtvertretung saß. „Es wäre einfach schade, wenn sie bei Sitzungen der Stadtvertretung sowie der Ausschüsse aufgrund der Arbeit fehlen würde. Deshalb diese Entscheidung“, so Bode. Der Bürgermeister beglückwünschte Michael Porep, der aufgrund des Nachrückverfahrens nun in der Dömitzer Stadtvertretung sitzt.

Großes Thema an diesem Abend war die geplante Einführung von Marketingbeiträgen, die die Tourist-Information Dömitz erheben und dadurch alle Tourismusakteure in Dömitz und dem Amtsgebiet Dömitz-Malliß an den Kosten für Werbung und Vermarktung beteiligen will. „Zunächst geht es aber nur um den Beschluss zur Umsetzung. Es ist noch nichts endgültig, wir wollen erstmal die Grundlage schaffen“, so Bürgermeister Helmut Bode. Die Idee zu diesen Beiträgen stammt von Konstanze Lock, die seit diesem Sommer in der Tourist-Information der Stadt tätig ist. Aus ihrer langjährigen und bundesweiten Erfahrung in Tourist-Infos heraus weiß sie, dass viele Städte und Gemeinden in Deutschland ähnlich verfahren.

Bisher ist die Werbung und Vermarktung für Gastronomie, Unterkünfte und ähnliches unentgeltlich. „Und leider können wir bisher viele Leistungen nicht bieten, da einfach das Geld fehlt“, so Konstanze Lock im SVZ-Gespräch. Ab dem 1. Januar 2018 ist geplant, dass jeder Tourismusakteur einmal im Jahr diesen Marketingbeitrag entrichtet. Für die verschiedenen Bereiche wie Unterkünfte, Freizeit, Gastronomie oder Gemeinden wird es dann unterschiedliche Staffelungen geben. „Und durch den Beitrag ergeben sich dann Vorteile und Vergünstigungen im Bereich der Werbung und Vermarktung“, so Konstanze Lock. Diese betreffen zum Beispiel die Internetpräsenz, den Newsletter, die Aufnahme in eine Broschüre und ähnliches.

Martin Larsen, der Dömitzer Stadtvertreter und Café-Besitzer zugleich ist, äußerte Bedenken, dass man die Akteure mit in diese Entscheidung einbeziehen müsse. Bürgermeister Helmut Bode konnte jedoch dahin gehend beruhigen, als dass die geplante Entrichtung freiwillig sein wird und auch noch ein Treffen mit allen Akteuren geplant ist, welches voraussichtlich im November stattfinden wird. „Diese zusätzliche Werbung wird für alle von Vorteil sein und so kann man das Potenzial von Dömitz noch weiter ausschöpfen“, erklärt Konstanze Lock.

Freudig reagierten die Stadtvertreter außerdem auf die Nachricht, dass der Fahrradweg an der Amtsscheune nun endlich gebaut bzw. verlängert wird. „In der kommenden Woche findet eine Bauanlaufbesprechung statt“, so Bürgermeister Helmut Bode in seinem Bericht. Der Radweg parallel zur B195 endet hier sehr abrupt, viele Fahrradfahrer wechseln dann laut Bode blind auf die Straße. Diese Gefahr soll nun gebannt, der Radweg um etwa 50 Meter erweitert werden.

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