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Ludwigsluster Tageblatt

17. Dezember 2017 | 20:39 Uhr

alt jabel : Polizei zu Besuch im Feriencamp

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust berichten Kindern des Zebef-Lagers in Alt Jabel über Arbeit der Beamten

Die einen versuchen, vom Fahrrad aus einen Verkehrskegel zu greifen, die anderen rühren Gips an. In jedem Fall ist Geschicklichkeit gefragt. Das traditionelle Feriencamp des Zebef e. V. in Alt Jabel hatte jetzt Besuch von der Polizei: Die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust, Melanie Wegendorf und Ralf-Theo Mundt, stellten den Kindern Polizeiarbeit vor, mussten auch viele Fragen beantworten. So wurde Ralf-Theo Mundt zum Beispiel nach seinem gefährlichsten Fall gefragt. „Ich war damals ein junger Polizist und wurde zu einem Familienstreit gerufen. Da ging ein Beteiligter plötzlich mit einer Axt auf mich zu...“ erzählte Mundt. Aber auch die Kinder berichteten über Erlebnissse Jasper (10): „Ich habe vor einem halben Jahr im Bus ein Portmonee gefunden. Da waren 50 Euro drin. Ich habe alles beim Busfahrer abgegeben.“ Kriminalistisch wurde es im praktischen Teil. Die Kinder durften u. a. Gips anrühren und ihn dann in einen Fußabdruck füllen. So, wie es richtige Kriminalisten machen, wenn sie einen Abdruck sichern. „Das sieht doch ganz gut aus“, lobte Ralf-Theo Mundt. Auch verschiedene Spiele standen an.

Melanie Wegendorf hatte inzwischen einen Fahrradparcours aufgebaut, wo die Mädchen und Jungen Hindernisse, wie Slalomstangen, bewältigen mussten. Jonas schaffte den Parcours in 24,83 Sekunden und war Sieger. „Ich fahre gerne Fahrrad, oft zur Schule“, sagt Jonas. Ganz offensichtlich sind aber nicht alle Kinder so Sattel fest wie Jonas. Melanie Wegendorf: „Die Koordinierung der Bewegungen auf dem Fahrrad, Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn lassen leider allgemein bei vielen Kindern nach, weil sie zu wenig Rad fahren. So kennen sie auch kaum die Gefahren, die im Straßenverkehr drohen.“

In Alt Jabel gibt es derzeit zwei Zebef-Feriengruppen unter Leitung von Koordinatorin Andrea Bade: den „Ferienspaß“ mit 15 und das „Katastrophenschutzcamp“ mit 21 Kindern.

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