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Polizei verhindert Transfer gestohlener Autos nach Osteuropa

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

von
erstellt am 16.Mai.2014 | 19:30 Uhr

Mit gestohlenen Fahrzeugen von West- nach Osteuropa – diese Autodiebe haben die Rechnung ohne die Polizei gemacht.

Beamte aus MV und Schleswig-Holstein haben am frühen Freitagmorgen zwei mutmaßliche Autodiebe auf der A 24 im Landkreis Ludwigslust-Parchim vorläufig festgenommen. Die 18 und 48 Jahre alten Verdächtigen befinden sich derzeit im Polizeigewahrsam, teilte die zuständige Polizeiinspektion Ludwigslust am Freitagmittag mit. Gegen 2 Uhr stoppten die Polizisten auf dem Parkplatz Dodow bei Wittenburg zunächst den 18-Jährigen, der mit einem gestohlenen Audi Q5 unterwegs war.

Wenige Minuten später zwangen Beamte des Autobahnverkehrspolizeireviers Stolpe und Polizeibeamte aus Schleswig-Holstein an der Abfahrt Wöbbelin einen 48-jährigen Autofahrer zum Anhalten. Polizeisprecher Klaus Wiechmann: „Wie sich herausstellte, war auch dieser Audi vom Typ A5 gestohlen worden.“

Weiteren Ermittlungen zufolge, waren beide Pkw in den Niederlanden entwendet worden. Laut Polizei wollten die Tatverdächtigen diese Fahrzeuge offenbar nach Osteuropa überführen. An beiden Autos waren bereits falsche Kennzeichentafeln angebracht. Die Schleswig- Holsteiner Polizei hatte beide Wagen auf dem Territorium des benachbarten Bundeslandes bereits verfolgt und kurz vor der Einfahrt nach MV die Autobahnpolizei in Stolpe um Unterstützung gebeten. Gegen beide Beschuldigte wird nun wegen Diebstahls im besonders schweren Fall ermittelt, teilt die Polizei mit.

Verschwunden dagegen blieb zunächst ein Geländewagen Toyota Land Cruiser, der in der Nacht zu Freitag von einem Privatgrundstück in Gallin (Zarrentin) gestohlen wurde. Die Polizei fahndet nun nach dem schwarzen Geländewagen mit dem amtlichen Kennzeichen LUP-US 666. Hinweise zum Verbleib des rund 70 000 teuren Fahrzeuges nimmt die Polizei in Boizenburg(Tel. 038847 / 60 60) entgegen.



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