Ludwigslust : Polizei kam im Morgengrauen

Autohaus in Ludwigslust durchsucht / Inhaber vorläufig festgenommen

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12. Dezember 2014, 19:00 Uhr

Am Stadtrand von Ludwigslust gestern morgen: Zufällig vorüber kommende Passanten werden Zeuge einer Polizeiaktion. Beamte in Zivil durchsuchen die Räume eines Autohauses. Da Zeugen sogar Maskierte gesehen haben wollen, waren möglicherweise auch Spezialkräfte beteiligt. Die Staatsanwaltschaft in Schwerin bestätigte am Mittag: „Es gab eine Durchsuchung, bei der Beweismittel sichergestellt wurden.“ Laut Staatsanwaltschaft geht es um den Tatvorwurf des gewerbsmäßigen Betrugs in mehreren Fällen. Wie weiter zu erfahren war, nahmen die Polizisten den Inhaber des Autohauses vorläufig fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl beantragt. Der Mann sollte noch am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden, der über den Haftbefehl zu entscheiden hat.

Offenbar gingen der gestrigen Durchsuchung monatelange Ermittlungen voraus. Die aufwändige Polizeiaktion lässt vermuten, dass es bei dem Tatvorwurf um Betrug größeren Ausmaßes geht. Laut Strafgesetzbuch kann Betrug mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. In besonders schweren Fällen, unter anderem, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt, ist eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren möglich.

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