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Ludwigsluster Tageblatt

23. September 2017 | 07:50 Uhr

Wanzlitz : Platz zum Expandieren

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Gewerbepark Wanzlitz bietet größte geschlossene Hallenfläche in MV

svz.de von
erstellt am 30.Jun.2017 | 09:00 Uhr

Erfolgssicher war sich Peter Markwardt nicht als er vor 25 Jahren das riesige ehemalige Betriebsgelände des Dresdner Mühlenbaukombinates Nagema kaufte und darauf die heutige Gewerbepark Wanzlitz GmbH & Co. KG gründete. Das Areal war damals nur über unbefestigte Feldwege zu erreichen. „Aber wir wollten es wenigstens probieren“, sagt er. Heute, 25 Jahre später, führen frisch asphaltierte Wege aus beiden Richtungen zum Gelände, die nächste Autobahnzufahrt ist keine zehn Minuten entfernt und der Gewerbepark Wanzlitz gilt inzwischen als größte geschlossene Hallenanlage in Mecklenburg-Vorpommern.

Seit etwa zwei Jahren führt Peter Marquardts Sohn Simon die administrativen Geschäfte. Und die scheinen zurzeit gut zu laufen. So gut, dass der Gewerbepark Wanzlitz in diesem Jahr eine neue Halle baut. Sie soll zum 25-jährigen Jubiläum des Gewerbeparkes im September eingeweiht werden. Was genau auf der neuen Fläche von 2000 Quadratmeter passieren wird, wissen die Marquardts noch nicht. „Unsere Lagerkapazitäten sind fast erschöpft“, sagt Peter Marquardt. „Da ist es gut, mit der neuen Halle eine Pufferfläche zu haben.“

Anders als in gewöhnlichen Gewerbeparks wird das Gebiet des Gewerbepark Wanzlitz von einer GmbH & Co KG bewirtschaftet, die Lager-, Produktions- und Freiflächen samt Dienstleistungen an Firmen weitervermietet. Genutzt werden die Hallen unter anderem von einem Zucker- und Hefeproduzenten, einem Biodieselhersteller, vom Katastrophenschutz des Landkreises oder von Bauunternehmen der nahe gelegenen Autobahnbaustelle. Seit sechs Jahren vermietet das Unternehmen auch so genannte Self-Storage-Boxen an private Nutzer. Das Angebot nutzen heute vor allem Großstädter aus Hamburg, Schwerin und Berlin, die eine günstige Möglichkeit suchen, ihren Hausstand und Möbel über längere Zeiträume unterzustellen.

Bereits 1995 war der Bestandsschutz für das Gelände mit einem B-Plan aufgehoben worden. „Das Grundstück konnte damit wieder zum Leben erweckt werden“, sagt Peter Marquardt. Der B-Plan von 2016 schaffe neue Expansionsmöglichkeiten und Baureserven. Peter Marquardt: „Wir wachsen weiter. Nicht schnell. Sondern langsam und gesund.“


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