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Ludwigsluster Tageblatt

23. Oktober 2017 | 08:26 Uhr

Ludwigslust : Planung für Tarnow-Straße läuft

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ausbau des ersten Abschnitts von der Einmündung Schweriner Allee bis zur Einmündung Gillhoff-Straße für 2018 vorgesehen

svz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 17:00 Uhr

Was den Ausbau der Rudolf-Tarnow-Straße betrifft, so konnten interessierte Anwohner schon einmal bei der Vorstellung des Projektes auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr einiges dazu hören. Jens Gröger, Fachbereichsleiter für Tiefbau und Stadtentwicklung, erklärte, dass mit dem Beschluss des Haushaltsplanes 2016 dem Beginn der Planung der Rudolf-Tarnow-Straße zugestimmt wurde. Warum wird die Straße ausgebaut? „Die Straße ist in den 1960/70er Jahren gebaut worden. Die Fahrbahn wird seit Jahren von der Stadt ständig mit großem Aufwand unterhalten“, so Jens Gröger. Die Ergebnisse der Unterhaltung sind dürftig, die Qualität der Straße hat sich seit den 1990-er Jahren verschlechtert. Laut Gemeindestraßenausbauplan der Stadt ist seit 2014 vorgesehen, die Tarnowstraße auszubauen.“ Der Abwasserzweckverband Fahlenkamp und die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH beabsichtigen ebenfalls, Teile ihrer Anlagen zu erneuern.

Wie Jens Gröger gestern im Gespräch mit der SVZ ausführte, gab es am Donnerstag mit den Planern, dem Büro MIV aus Schwerin, eine Zusammenkunft. Die Variante 4 ist für den Ausbau der Tarnowstraße favorisiert. „Wir haben das als Stadt mit den Planern verifiziert und durchdacht. Bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr am 30. Juni wird ein entsprechendes Konzept erarbeitet und dann den Ausschussmitgliedern vorgestellt.“

Ziel ist es, die Rudolf-Tarnow-Straße baunorm- und verkehrsgerecht auszubauen. Die Ausbaulänge der Straße beträgt rund 530 Meter. Beginn der Baustrecke ist im Bereich Einmündung Schweriner Allee/Tarnowstraße, das Ende der Baustrecke liegt im Bereich der Einmündung Fritz-Reuter-Straße/Tarnow-straße.

„Die Baumaßnahme der Stadt umfasst im Wesentlichen den Ausbau der Fahrbahn in einer Regelbreite von 6 bis 6,50 Meter sowie den Bau von straßenbegleitenden Parkplätzen. Ebenso gehören dazu der Bau von Gehwegen zuzüglich Traufstreifen und die Herstellung der Außenbeleuchtung“, ergänzte der Fachbereichsleiter. Im Rahmen der Planung für die Variante 4 wird die Fahrbahnbreite sechs Meter betragen plus einer Verschwenkung von zwei Metern. Entstehen sollen Parkplätze mit rund 60 bis 62 Stellflächen. „Für die Umsetzung unseres Vorhabens brauchen wir die Flächen der Vewoba. Als Stadt sind wir bereits seit Januar mit der Wohnungsbaugesellschaft im Gespräch und auch mit der Wohnungsbaugenossenschaft Ludwigslust, um Gemeinsamkeiten abzuklopfen“, erläuterte Jens Gröger.

Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um eine sogenannte Komplexmaßnahme, für die sich mehrere Auftraggeber zusammengeschlossen haben. Die Stadt Ludwigslust ist für den Straßenbau, Nebenanlagen und Außenbeleuchtung verantwortlich, der Abwasserzweckverband Fahlenkamp für die Schmutz- und Niederschlagswasserleitung. Die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH übernehmen die Installationen der Trinkwasser- und Gasleitungen und das Verlegen der Stromkabel.

Abhängig von der Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel sind laut Jens Gröger zwei Bauabschnitte geplant: Begonnen wird 2018 mit den Arbeiten an der Einmündung Schweriner Allee-Einmündung J.-Gillhoff-Straße. Ein Jahr später wird der Abschnitt Einmündung J.-Gillhoff- Straße und Fritz-Reuter-Straße in Angriff genommen.



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