Ludwigslust : Pkw durchtrennte zwei Baumstämme

Teile des zertrümmerten Autos lagen in Höhe des Lindencenters.
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Teile des zertrümmerten Autos lagen in Höhe des Lindencenters.

38-Jähriger raste mit über 100 km/h durch Ludwigslust und verunglückte tödlich

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25. April 2015, 07:00 Uhr

Das Auto ist in zwei große Teile zerbrochen, die knapp 15 Meter voneinander entfernt liegen. Unzählige kleinere Trümmerteile sind in einem Umkreis von bis zu 50 Metern verstreut. Furchtbarer Unfall am Donnerstagabend in der Ludwigsluster Käthe-Kollwitz-Straße. Ein Passat raste kurz nach 22 Uhr offenbar viel zu schnell aus Richtung Hochbrücke über die Bundesstraße. Bereits vor dem Lindencenter berührte der Wagen den Bordstein. Dann hob der Pkw ab, durchtrennte an der Zufahrt zum Alexandrinenplatz zwei ca. 35 Zentimeter dicke Baumstämme in einem Meter Höhe, brachte einen Laternenmast zu Fall und beschädigte zwei weitere Laternen. Feuerwehrleute konnten den 38-jährigen Fahrer zwar aus dem abgebrochenen Vorderteil des Autos befreien, doch starb er wenig später im Rettungswagen. Die Straße musste längere Zeit gesperrt werden.

Gilbert Küchler, Leiter des Polizeihauptreviers: „Fußgänger, die Zeugen des Unfalls waren, berichteten, der Pkw sei mit einer Geschwindigkeit unterwegs gewesen, die sonst nur auf Autobahnen gefahren wird.“ Nach ersten Ermittlungen wird von einem Tempo weit über 100 km/h ausgegangen. Dekra und Polizei untersuchen jetzt, wie es zu dem Unfall kam. Laut Polizei gab es vor Ort keine Anzeichen auf Alkohol oder Drogen bei dem Fahrer, der aus der Region stammt. Gilbert Küchler: „Es ist einer der schlimmsten Unfälle in Ludwigslust seit vielen Jahren.“ Am Unfallort waren am Freitag noch Aufräumarbeiten im Gange.

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