Ansturm auf Oudry-Briefmarke : „Pfefferfresser“ nicht an jedem Schalter

Das ist die Briefmarke aus der Reihe „Schätze aus deutschen Museen“, die jetzt herausgegeben wurde.
Das ist die Briefmarke aus der Reihe „Schätze aus deutschen Museen“, die jetzt herausgegeben wurde.

Sonderbriefmarke mit Oudry-Motiv stark nachgefragt

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15. Januar 2017, 09:00 Uhr

Wer das Sonderpostamt am Sonntag im Schloss verpasst hat, hatte in den vergangenen Tagen schlechte Karten, wenn er die Sonderbriefmarke „Jean-Baptiste Oudry – Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich“ kaufen wollte. „Uns erreichten mehrere Anfragen von Bürgern, dass es die 70-Cent-Briefmarke in Ludwigslust nicht gibt“, erklärte Sylvia Wegener von der Stadtverwaltung Ludwigslust. Schließlich gelang es, den „Pfefferfresser“ als Postwertzeichen doch wieder in die Lindenstadt zu holen. „Die Briefmarke ist gegenwärtig in Ludwigslust ausschließlich in der Poststelle im Supermarkt Ueltzen in der Klenower Straße erhältlich“, so Sylvia Wegener. „Wer es also am vergangenen Sonntag nicht in das Sonderpostamt im Schloss geschafft hat, kann die Marke jetzt dort noch erwerben.“ Der „Pfefferfresser“ gehört zur „gemalten Menagerie“, die Oudry für den französischen König Ludwig XV. geschaffen und Herzog Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin zwischen 1750 und 1755 erworben hatte. Das Original hängt im Schloss Ludwigslust.

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