80 offene Stellen in Südwestmecklenburg : "Pendlerpost" in Hansestadt verteilt

Über  offene Stellen im Landkreis Ludwigslust-Parchim wird heute die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg Pendler in Hamburg informieren. Archiv
Über offene Stellen im Landkreis Ludwigslust-Parchim wird heute die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg Pendler in Hamburg informieren. Archiv

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg wird heute Pendler auf dem Hamburger Hauptbahnhof über offene Stellen im Landkreis Ludwigslust-Parchim informieren. Die Angebote erscheinen in gedruckter Form.

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20. September 2012, 08:07 Uhr

Ludwigslust | Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg, kurz Wifög, wird heute Pendler auf dem Hamburger Hauptbahnhof über offene Stellen im Landkreis Ludwigslust-Parchim informieren. Die Stellenangebote erscheinen in gedruckter Form in der ersten, 40-seitigen Ausgabe der "Pendlerpost". Die zweite Ausgabe wird an die Unternehmen der Region gehen und Profile von Pendlern enthalten, die diese auf Wunsch kostenfrei einstellen lassen können.

Wenn die Pendler aus Mecklenburg-Vorpommern am 21. September 2012 in Hamburg in den Zug nach Hause steigen, werden sie etwas zu lesen in der Hand haben: die erste Ausgabe der "Pendlerpost". Die Wifög hat unter diesem Titel auf 40 Seiten Stellenangebote aus dem Landkreis zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es ein IT-Special mit Jobs aus drei Unternehmen aus Schwerin. "Wenn auch nicht alle Unternehmen die Möglichkeit haben, sich auf dem Pendleraktionstag mit einem eigenen Stand zu präsentieren", so Berit Steinberg, Geschäftsführerin der Wifög, "so wollen wir doch auf diese Weise Fachkräfte, die täglich lange Arbeitswege zurücklegen, auf Angebote aus der Region aufmerksam machen. In den Tagen zuvor werden Mitarbeiter der Wifög die Informationen bereits auf Bahnhöfen im Landkreis und auf typischen Pendlerparkplätzen verteilen, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen."

Häufig ist es aber so, dass Menschen sich gar nicht erst auf Stellen bewerben, si die Erfahrungen, weil ihr Profil nicht 100-prozentig auf die ausgeschriebenen Stellen passt - dabei würden die Personalleiter in ihnen durchaus das Potenzial sehen, sich in verschiedene Bereiche einzuarbeiten. Daher bleibt die Wifög an diesem Punkt nicht stehen. In der "Pendlerpost" gibt es einen Profilbogen, den die Pendler ausfüllen können und an die Wifög zurückschicken. Während die Ausbildung, die Berufserfahrung und der Jobwunsch dann in die zweite Ausgabe der "Pendlerpost" dargestellt werden, bleiben die persönlichen Angaben ausschließlich bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

"Es ist uns wichtig, dass die Vertraulichkeit absolut gewahrt wird", erläutert Steinberg. Und: "Es ist Neuland, das wir mit diesem Projekt betreten. Wir würden uns wünschen, dass möglichst viele Menschen von diesem kostenfreien Angebot Gebrauch machen und vielleicht ihr Leben mit einem Arbeitsplatz zu Hause wieder etwas entspannter ablaufen kann. Aber natürlich steht daneben auch ganz klar das Interesse der Unternehmen an der (Rück)-Gewinnung von Fachkräften im Mittelpunkt."

Die zweite Ausgabe der "Pendlerpost" mit den gesammelten Profilen geht ausschließlich den Unternehmen der Region zu, sozusagen als Antwortschreiben der Interessenten auf die erhaltene Post der Anbieter. Die Personalleiter können sich die Profile ansehen und sich bei Interesse an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft wenden. Von dort wird der jeweilige Pendler kontaktiert und entscheidet dann, ob er seine vollständigen Bewerbungsunterlagen einreichen will. Der Profilbogen steht, ebenso wie die Pendlerpost selbst, ab kommenden 24. September auch im Downloadbereich der Internetseite der Wifög auf: www.invest-swm.de zur Verfügung.

Für Fragen zum Ablauf steht heute am Stand der Wifög am Hamburger Hauptbahnhof eine Kollegin bereit. Telefonisch können sich Interessierte, die vielleicht noch etwas unsicher in der Entscheidungsfindung sind, bei Christine Ilic, Telefon: 0 38 74 - 6 20 44 18 erkundigen.

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