Ludwigslust : Parlament: Jeder zweite ist neu

Glückwünsche von Bürgermeister Reinhard Mach: Der CDU-Stadtvertreter Helmut Schapper ist mit großer Mehrheit  zum Präsidenten der Stadtvertretung gewählt worden.  Fotos: Hennes (25)
Glückwünsche von Bürgermeister Reinhard Mach: Der CDU-Stadtvertreter Helmut Schapper ist mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Stadtvertretung gewählt worden. Fotos: Hennes (25)

Ludwigsluster Stadtvertretung besetzt auf ihrer ersten Sitzung Ausschüsse und wählt Helmut Schapper wieder zu ihrem Präsidenten

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10. Juli 2014, 08:51 Uhr

Mit überragender Mehrheit ist Helmut Schapper von der CDU am Mittwoch zum Präsidenten der Ludwigsluster Stadtvertretung gewählt worden. Der 60-Jährige setzte sich in geheimer Abstimmung gegen die Mitkandidaten Detlef Müller (SPD) und Heiko Böhringer (AfL) mit 16-Ja-Stimmen durch. Müller holte sieben Stimmen. Böhringer, der von seinem Fraktionskollegen Holger Friel während der Sitzung für das Amt vorgeschlagen wurde, bekam zwei Stimmen.

Mit 1235 Stimmen war Helmut Schapper am 25. Mai der meist gewählte Stadtvertreter in Ludwigslust vor Detlef Möller (1209) und Melitta Roock (912). Dass auch die Stadtvertreter Schapper inzwischen zum fünften Mal im Amt des Stadtpräsidenten sehen wollen, zeige ihm, wie stark das Vertrauen in die gemeinsame Arbeit sei. „Das motiviert und beflügelt mich“, sagte er gestern im Gespräch mit SVZ. „Und das braucht man auch ein Stück weit für die künftige Arbeit.“ Schapper, gelernter Krankenpfleger und Medizinpädagoge, arbeitet beim Diakonischen Werk in Schwerin und engagiert sich hier auf Landes- und Bundesebene. Er war der erste Stadtpräsident in Ludwigslust nach der Wende und übernahm das Amt wieder 2005 nach dem Rücktritt von Marlies Runge. Auch in der neuen Wahlperiode, so Schapper, werden Entscheidungen fallen, um die oft gerungen werden müsse - „und das nicht nach Parteibuch, sondern nach bestem Wissen und Gewissen.“ Jede Idee, jede Erfahrung, jede Kritik und Auseinandersetzung sei wichtig. Schapper rief in seiner Rede am Mittwochabend alle Stadtvertreter auf, sich zu beteiligen, mutig Neues anzupacken, transparent zu arbeiten und - wenn es sein muss- auch Fehler zu korrigieren.

Schapper verpflichtete jeden einzelnen Stadtvertreter per Handschlag. Mehr als die Hälfte der Stadtvertreter sind in dieser Wahlperiode neu ins Parlament gerückt, darunter auch Reiner Altenburg für die SPD oder Jan Matalla und Gerd Laudon für Die Linke. Letzterer wurde neben Uwe Langmaack (1. Stellvertreter) zum zweiten stellvertretenden Stadtpräsidenten ernannt. Helmut Schapper freut sich auf einen spannenden Neuanfang. Bei jedem Wechsel im Parlament, den er bisher miterlebt hat, sei ein erheblicher Teil neuer Vertreter dabei. „Das zeigt mir, dass Bürger genau beobachten, wer sich wie engagiert und für die Belange der Stadt einsetzt.“

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